Die Geschichte des Landanzeigers

1907

Gründung der Druckerei Suter durch A. Brändle

1909

Am 4. September 1909 erschien der erste Landanzeiger in der Buchdruckerei A. Brändle, Oberentfelden. Das Format der Zeitung war noch klein, nämlich nur 23 x 32 cm. Der Landanzeiger erschien in den fünf folgenden Gemeinden: Buchs, Muhen, Oberentfelden, Kölliken und Suhr. Die einspaltige Petitzeile kostete damals zehn Rappen. Das Verbreitungsgebiet wurde sukzessive erweitert. 1911 erreichte der Landanzeiger bereits eine Auflage von 3600 Exemplaren.

1915

Mit der Nummer 10 vom 5. November 1915 übernahm Herr Albert Suter-Suter die Buch- und Akzidenzdruckerei. In seinem Dank schrieb Herr Brändle: «Durch die misslichen Kriegsverhältnisse wurde ich veranlasst, meine Buchdruckerei mit Verlag des Landanzeigers zu verkaufen.» (Herr Brändle war Deutscher Staatsbürger und musste in den Krieg einrücken.)

1930

1930 erreichte der Landanzeiger eine Auflage von 7000 Exemplaren. Während über 40 Jahren wurde die Zeitung auf einer Johannisberg Druckmaschine gedruckt.

1935

Übernahm Herr Albert Suter-Badertscher die Druckerei von seinem Vater. Umwandlung der Druckerei in eine Aktiengesellschaft

1962

Kauf einer neuen Duplex-Rotationsmaschine für den Druck des Landanzeigers.

1963

Am 1. Dezember übernahmen nach dem Tode des Vaters, die Söhne Albert und Hans Suter den Betrieb.

1964

Erweiterung des Betriebes um den südlichen Anbau. Kauf einer hochmodernen Offsetanlage der Firma Winkler/Fallert AG + CO AG.

1974

Im März wurde diese Maschine – eine OF 6 mit 24 Seiten und 2 Farbeindruckwerken – montiert und am 28. März 1974 erfolgte die Erstausgabe im damals revolutionären Rollenoffsetdruck.

1982

Im Herbst 1982 wurde eine Harris-Fotosatzanlage installiert. Damit war der Verfahrenswechsel von Bleisatz und Buchdruck zum Fotosatz und Offsetdruck vollzogen.

1983

Am 24. Oktober 1983 wurde das 75-Jahr-Jubiläum mit einer 32seitigen Sonderausgabe gefeiert.

1987

Auf den 1. Juli 1987 übernahm die Zofinger Tagblatt AG das gesamte Aktienpaket. Die Geschäftsführung ist seit diesem Tag in den Händen von Werner Iseli.

1988

Ab 1. Januar 1988 wird die Zeitung extern gedruckt. Die Rotationsmaschine wurde nach Deutschland verkauft.

1991

Ende Februar 1991 wurde auf die Verbreitung in den Gemeinden Küttigen/Rombach zugunsten des General Anzeigers verzichtet.

1992

Ende Februar 1992 stellte der Generalanzeiger sein Erscheinen ein. Er wurde in die Regionalzeitung (AT-Verlag) integriert. Ende Februar 1992 wurde mit der Regionalzeitung eine Gebietsbereinigung vorgenommen. Dabei wurde die Herausgabe in Rohr und Biberstein eingestellt.

1993

Per 1. Juni 1993 erscheint der Wiggertaler im Mühletal und wird amtliches Publikationsorgan. Ab 31. Dezember 1994 stellt der Landanzeiger sein Erscheinen in Mühletal ein.

1994

Ab 1. Oktober zeichnet Markus Schenk als Verlagsleiter und Redaktor des Landanzeigers verantwortlich. Ab Dezember erfolgte die Umstellung der Inserateverwaltung auf EDV.

1997

Ab 1. August 1997 ist der Landanzeiger wieder amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Rohr und Biberstein. Die Auflage erhöhte sich damit wieder auf 27’777 Ex.

1998

Der Landanzeiger wird in die meisten öffentlichen Lokale im Raum Zofingen/Aarau speditiert.

2000

Die Druckerei Suter AG baut neben den bestehenden Geschäftsräumen einen Neubau. Die Landanzeiger-Kunden können nun ihre Inserate an einem modernen Schalter aufgeben. Im Neubau untergebracht wurden auch die Landanzeiger-Redaktion und die Setzerei.

2004

Erste Installation einer Vierfarben-Bogenoffset-Druckmashcine Heidelberg SM-52

2007

Gründung der Inseratenkombi PowerOne1

2008

Vollstreuung der Stadt Aarau. 1x monatlich Vollstreuung in Zetzwil, Gontenschwil, Unter- und Oberkulm

2009

Verteilung in den Gemeinden Erlinsbach, Küttigen-Rombach, Densbüren-Asp. Auflage neu 45'785.
Neue Inseratenkombi mit dem Trienger Anzeiger