Nachdem im vergangenen Jahr 10 Valiant-Geschäftsstellen geschlossen wurden, ist der Restrukturierungsprozess offenbar noch nicht abgeschlossen. Die Geschäftsstelle
in Kölliken wird geschlossen. Die Kunden werden neu durch die Geschäftsstelle Schöftland betreut.
Die Valiant Bank hat im letzten Jahr auch in unserer Region die Geschäftsstellen in Muhen, Teufenthal und Menziken geschlossen. Dazu gesellten sich gesamtschweizerisch sieben weitere Filialen. Nach dieser Massnahme dachte man ursprünglich, dass nun Ruhe einkehrt und das Geschäftsstellennetz endgültig bereinigt sei. Dem ist offenbar nicht so, wie die jüngst Hiobsbotschaft aus dem Hause Valiant beweist. Die Geschäftsstelle Kölliken wird jener von Schöftland angegliedert – so die offizielle Version der Valiant Bank. Diese Geschäftsstelle gehörte einst zur beliebten Bank Suhrental. Deren Fusion zur IRB und später zur Valiant wurde eher skeptisch betrachtet. Diese Skepsis hat sich nun bewahrheitet. Fürs Dorf und vor allem für unmobile Personen ist die Schliessung sehr unerfreulich. Immerhin liess die Bank Valiant verlauten, dass der Bancomat im Dorf bleibe. Allerdings weiss man noch nicht genau, ob beim bisherigen Gebäude. Zu hoffen bleibt nun, dass nicht noch mehr Geschäftsstellen über die Klinge springen müssen, denn die Leidtragenden sind immer die Kunden. Von einem Bankennotstand kann allerdings nicht gesprochen werden, da die Konkurrenz die Lage genau beobachtet und Lücken jeweils schnell wieder gefüllt werden. Bestes Beispiel hiefür ist die Tatsache, dass nach der Valiant-Schliessung in Muhen bald einmal die AKB in Oberentfelden eine Geschäftsstelle eröffnete. Dem Vernehmen nach arbeitet diese neue AKB-Geschäftsstelle bereits recht erfolgreich. In Kölliken sehr stark verankert ist die Raiffeisenbank. Zudem kann auch auf der Post beim Postomaten Geld bezogen werden. MS