Win-Win-Win-Situation erreicht

«Wir sind stolz, dass wir heute die Indoorsprintanlage einweihen können und das innerhalb des Zeitplans, des Budgets und mit allen nötigen Betriebsbewilligungen», sagt Paul Knoblauch, Rektor der Berufsschule Aarau, an der feierlichen Einweihung am vergangenen Samstag.

150 Meter misst die Sprintanlage in der Länge, 7 Meter in der Breite und 5
Meter in der Höhe. Der Belag riecht noch ganz frisch. Eigentlich wäre eine Laufhalle in der Mantelnutzung des Fussballstadions eingeplant gewesen. Danach stand die Sprintanlage beim Projekt um den Neubau Sporthalle Schachen zur Diskussion. Und nun
hat die Indoorsprintanlage aber ihre Heimat an der Berufsschule Aarau gefunden. Dort auch gleich verbunden mit einem Kraftraum. «Die Idee war es, die schon bestehende, jedoch nur spärlich genutzte Tartanbahn mit einem Dach zu versehen und so die vermooste Bahn zu einer modernen Indoorsprintanlage zu verwandeln», so Paul Knob-lauch. Und hier steht sie nun, drei Jahre nach dieser Idee.
Für die Schule, die Sportler und die Stadt Genutzt wird die Indoorsprintanlage einerseits während der Schulzeit von der BSA, andererseits ausserhalb der Schulzeit von den Leistungssportlern des BTV Athletics und anderen Vereinen wie dem Aargauischen Leichtathletikverband. «Wir haben mit der Sprintanlage eine Win-Win-Win-Situation geschaffen. Für die Schule, für die Sportler und die Stadt», sagt Stadtrat und Präsident der Baudelegation Lukas Pfisterer.

Sportliche Leistungen an der Einweihung «So wie auf der Indoorsprint-
anlage Hürden zu laufen, ist draussen im Winter einfach unmöglich», sagt
der mehrfache Schweizermeister Tobias Furer dankbar. Da er in Aarau arbeitet, wird er die Anlage sicherlich auch benützen. Zusammen mit Weitspringer Benjamin Gföhler weihte er
die Indoorsprintanlage dann auch sportlich ein.