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Landanzeiger

Nr. 18 · Donnerstag, 3. Mai 2012 Der Landanzeiger | 3 *Angaben ohne Gewähr 17° 16° 14° Fr Sa So Das Weekend-Wetter präsentiert von 5042 Hirschthal 062 721 20 64 www.bachmann-kaffee.ch Impressum Offizielles amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aarau, Attelwil, Biber- stein, Bottenwil, Buchs, Gränichen, Hirschthal,Holziken,Kölliken,Kirchleerau, Moosleerau, Muhen, Oberentfelden, Reitnau, Rohr, Safenwil, Schlossrued, Schmiedrued-Walde, Schöftland, Suhr, Staffelbach/Wittwil, Teufenthal, Uerk- heim, Unterentfelden, Wiliberg. Voll- streuung(exkl.Stoppkleber-Briefkästen) in Erlinsbach AG, Küttigen/Rombach, Densbüren/Asp und Hunzenschwil. BezirksanzeigerAarau Vollstreuung(1xmonatlich)inUnterkulm, Oberkulm, Zetzwil, Gontenschwil Alle öffentliche Lokale Bezirk Zofingen. Erscheinungstag: Donnerstag BeglaubigteAuflage:(WEMF) 45’768 Expl. Druckauflage aktuell: 48’000 Expl. Grossauflage: (WEMF) 48’709 Expl. Druckauflage: 51’000 Expl. Abonnementspreise: ImVerbreitungsgebiet gratis ausserhalb: Jahresabo Fr. 45.– Insertionstarife 2011: Einspaltige Millimeterzeile Inserat sw Fr. –.84 Inserat farbig Fr. –.97 Titelseite s/w Fr. 1.25 Titelseite farbig Fr. 1.38 2. Frontseite s/w +Textinserat Fr. –.94 2. Frontseite farbig Fr. 1.10 ReklameTextteil Fr. 1.44 zuzüglich 8% Mehrwertsteuer Inseratkombination: Power 1 mit Landanzeiger/Niederämter/ Wiggertaler sowie Splits. 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Wirtschaftstraktdesrömischen GutshofserblicktwiederLicht Seit Mitte März 2012 führt die Kantonsarchäologie Aargau gleich- zeitig mit der Überbauung des Areals Oberdorf in Buchs eine Notgrabung durch. Dabei wurden die Reste eines Teils der Wirtschaftsgebäude des römischen Gutshofs erfasst. Buchs | Über den 1955 bei einer Stras- senbaukorrektur entdeckte Gutshof in Buchs war bis jetzt wenig bekannt. Ein- zig einige freigelegte Mauerzüge und Fundamente am Nordhang der Erhe- bung Bühlrain wurden erforscht. Ihre Lage und die qualitativ hochwertigen Begleitfunde liessen ein repräsentatives Wohnhaus, ein sogenanntes Herren- haus, vermuten. Unklar blieb jedoch bis zu den laufenden archäologischen Un- tersuchungen die Ausdehnung der ge- samten Anlage. Denn diese umfasst nebst einem repräsentativen Bauteil (Herrenhaus) auch einen umfangrei- chen Wirtschaftstrakt mit Wohnbauten für das Personal und unterschiedlichen Produktions-, Lager- und Tierhaltungs- stätten. Der nordwestliche Wirtschaftstrakt Die aktuellen archäologischen Unter- suchungen ermöglichen die Ausdeh- nung des Gutshofs nach Nordwesten zu erfassen, wo Reste von Wirtschafts- gebäuden freigelegt werden konnten. Der etwa 75 Meter vom Hauptbau (Her- renhaus) entfernte Wirtschaftstrakt weist zwei Bauphasen auf. Die ältere Anlage kann schlecht rekonstruiert wer- den, denn sie wurde partiell abgerissen und Teile davon in den jüngeren Wirt- schaftstrakt integriert. Eines der Gebäude fällt durch die re- gelmässige kammerartige Innengliede- rung besonders auf. Da jedoch bis jetzt nur wenige Funde aufgetaucht sind und keine spezifischen Einrichtungsgegen- stände gefunden werden konnten, ist die einstige Funktion dieses Wirt- schaftsgebäudes nach wie vor unge- klärt. Gutshof datiert aus dem 2. Jahrhundert Der Zeitpunkt der Entstehung des Gutshofs kann vorläufig aufAnfang des 2. Jahrhunderts datiert werden. Der Wirtschaftstrakt musste infolge eines Brandes im 3. Jahrhundert aufgegeben werden. Weitere Erkenntnisse über die- sen Teil des römischen Gutshofs in Buchs erhofft sich die Kantonsarchäo- logie durch die Fortsetzung der archäo- logischen Untersuchungen. Gedanken von Markus Schenk Solidaritätmuss wiederaktiv gelebtwerden! Eigentlich können sich die Arbeitgeber heute freuen, denn vieleArbeitnehmer sind nicht mehr organisiert. Wahrschein- lich sind viele von uns mit denAnstellungsbedingungen hoch zufrieden, was wiederum denArbeitgebern ein gutes Zeugnis ausstellt. So sind die 1.-Mai-Kundgebungen nur noch ein Schatten von früheren Anlässen. Die Arbeitnehmer sind mehrheitlich Einzelkämpfer geworden. Frei nach dem Mot- to «Greng abe o seckle» schaut jeder nur für sich. Die Lohn- tüte des andern ist ihm egal. Dabei gäbe es auch heute durch- aus noch Arbeit. An den Pranger zu stellen sind nicht die vielen seriösen Betriebe, welche noch zu ihren Arbeitern schauen, sondern die grossen Unternehmungen, für die Ar- beiter nur Mittel zum Zweck sind und denen es ziemlich egal ist, wenn ein Familienvater seinen Job verliert und we- gen Existenzängsten am Verzweifeln ist. Da muss man sich auch nicht wundern, wenn die Psychiatrie immer mehr Ar- beit zu verrichten hat. Mehr Menschlichkeit ist dringend nötig. Hinterleuchten wir doch einmal den Fall Serono. Der Alinghi-Boss Ernesto Bertarelli hat den gut laufenden «La- den» für 17 Milliarden Franken an die deutsche Merck- Gruppe verkauft und vergnügt sich nun mit einer neuen Luxus-Jacht auf den Weltmeeren, während die Merck-Grup- pe in Genf über 1000 Arbeiter vor die Türe stellt. Da stellt sich natürlich schon die Frage, ob diese Schliessung von Anfang an beabsichtigt war? Mit Bestimmtheit wird dies in der Öffentlichkeit verneint. Und dann wundert man sich, wenn das Verhältnis zu den Deutschen getrübt ist. Ich be- greife das. Da kaufen sie wegen des guten Schweizer Know- hows grosse Firmen ein, schliessen dann diese «Läden» in der Schweiz, um in Deutschland zu produzieren.Weil aber die Berge im nördlichen Nachbarland eine Rarität sind, möchten sie natürlich nicht auf ihr Ferienchalet in der Schweiz verzichten. Der Proviant zum Leben in diesem Cha- let wird aber dann selbstverständlich aus Deutschland her- angekarrt, währenddem die deutschen Politiker über die Steuerflucht ihrer «Landsleute», die sie offenbar nicht im Griff haben, wettern. Steuergelder hin oder her, für uns Schweizer geht die Rechnung nicht auf und wir müssen uns auch nicht von den Deutschen massregeln lassen. Man ist immer so beliebt wie man sich verhält. Das Verhalten von Merck & Co. ist massiv zu verurteilen. Ebenso die Arbeits- bedingungen von einigen deutschen Grossverteilern in un- serem Lande. Durch vermehrte Solidarität derArbeiterschaft könnte wohl noch einiges verhindert werden, was oben im Büro gemischelt wird. Es braucht aber mehr Courage. Die polnische Gewerkschaft Solidarnosc hat einst bewiesen, was möglich ist, wenn man zusammensteht. Oldtimertreffenauf «BadLauterbach»kamgutan Am vergangenen Freitag führte der Inhaber des Restaurants Bad Lauter- bach, Andreas Hauri erstmals ein Oldtimertreffen durch, das auf grosses Interesse stiess. Zahlreiche Autos und Motorräder kamen auf den «Luter- tätsch» und folgten «Resus» Einladung. Einer musste sein Motorrad gar stossen, weil die Strasse zu steil wurde. Mit grossem Interesse wurde das «Alteisen» besichtigt und die Besucher diskutierten rege über die Oldies. Alle Oldiefahrer erhielten eine feine Bratwurst. Nach eingehender Diskus- sion mit den Oldtimerfahrern sollen die Treffen weitergeführt werden. Allerdings sollen diese künftig jeden Sonntag ab 10 Uhr stattfinden. Daneben plant der initiative Wirt weitere Aktionen wie Sonntagsnachmit- tagtanz oder Seniorentanz. Das Bad Lauterbach besitzt übrigens eine sehr schöne Gartenwirtschaft mit sensationeller Aussicht. Hier oben kann man auch sehr gut essen - zum Beispiel Poulets vom Raddeckel. MS Foto:MarkusSchenk DieSafenwiler«Wildschweine» sindwiederunterwegs Safenwil | Die Saison hat nun auch für die Radtourenfahrer begonnen.Am vergangenen Sonntag lud der VMC Sa- fenwil zur ersten längeren Sonntagsaus- fahrt ein und immerhin zehn Fahrer liessen sich diese gemeinsame Fahrt nicht entgehen. Darunter befand sich mit Thomas Strebel auch ein ganz «Bö- ser», denn Strebel erreichte letztes Jahr am Race-Accross America den fünften Gesamtrang und will diesen Rang im nächsten Jahr noch topen. Durch wunderschön blühende Wiesen ging`s an blühenden Wiesen vorbei durchs Suhrental bis nach Sempach, wo der obligate Kaffeehalt im Strandbad eingelegt wurde. Danach führte die Rei- se wieder zurück nach Safenwil, wo zumindest von einem Teil der Fahrer im «Dorfplatz» noch eine währschafte Kässchnitte eingenommen wurde. Der VMC Safenwil hat seit rund zwei Jahren ein neues Dress, auf dem Wildschweine zu sehen sind. Diese Tierart ist bekannt- lich auch auf dem Safenwiler Wappen zu finden. Sieht man die Fahrer des VMC Safenwils heisst es dann jeweils «die Wildschweine sind wieder unter- wegs!». In diesem Jahr werden sie noch etliche Male zu sehen sein. Tourenfahrer sind willkommen! Der VMC Safenwil hat nämlich ein um- fangreiches Tourenprogramm zusam- mengestellt. Daneben wird immer am Dienstag trainiert (Treffpunkt 18 Uhr vor dem Feuerwehrmagazin). Neue Tourenfahrer sind herzlich willkom- men. Im Vordergrund steht dabei der Fitnessgedanke. Je nach Stärke werden jeweils Gruppen gebildet, damit nie- mand überfordert ist. Infos erteilt: Mar- kusSchenk,Tel.0794146616. MS Frühlingsausfahrt des VMC Safenwil um den Sempachersee Foto:VCSchötz

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