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Landanzeiger

Regionalsport Schwingen AarauerSchachenschwinget Am 6. Mai 2012 führt der Schwingklub Aarau und Umgebung seinen mittler- weile traditionell gewordenen Scha- chenschwinget durch. Unter OK-Prä- sident Peter Meyer wird seine Crew einen tollen sportlichen Schwingsonn- tag durchführen. Für Unterhaltung werden das Quartett Roggehusemusig und der Jodlerklub Aarau sorgen. Eine leistungsfähige Festwirtschaft wird für das leibliche Wohl sorgen. Schon früh am Morgen werden die Sportler imAarauer Schachen erwartet. Die Notenblattausgabe für die Nach- wuchsschwinger findet ab 08.15 Uhr statt. Die Nachwuchsschwinger werden um 09.15 Uhr, die Aktivschwinger um 11.00 Uhr anschwingen. Die Schluss- gänge werden gegen 17.00 Uhr erwartet. Eingeladen sind alle Nordwestschwei- zer Aktiv- und Nachwuchsschwinger. Als Gäste wird der Schwingklub Aarau Sportler des Schwingerverbandes am Rigi SZ und des Schwingklubs Boltigen BE begrüssen. Man darf auf guten, at- traktiven Schwingsport gespannt sein. Ebenfalls neugierig darf man auf die Teilnehmerliste schielen, wird doch der eine oder andere Eidgenosse erwartet. Der SchwingklubAarau und Umgebung wird am eigenen Schwingfest mit einer grossen Anzahl von Aktiv- und Nach- wuchsschwingern antreten. Wie in der Vergangenheit findet derAn- lass neben der Schachenhalle statt, der Eintritt ist frei. Tennis MitVerstärkungenindieneueSaison Die erste Frauenmannschaft des TC Entfelden startet am 5. Mai mit einem Auswärtsspiel gegen Gruppenfavorit Lido Lugano ins Abenteuer National- liga C. Das Ziel ist der Ligaerhalt. Im vergangenen Jahr schafften die Ent- felderinnen ohne eine einzige Nieder- lage denAufstieg in die Nationalliga C. Nun wollen sie sich in diesem Jahr in der dritthöchsten Schweizer Interclub- spielklasse beweisen. «Das wird nicht einfach, aber wir sind alle sehr moti- viert. Für viele von uns ist es das erste Mal, dass war in der Nati C spielen kön- nen und für den Tennisclub Entfelden ist es gar das erste Mal in der Vereins- geschichte, dass eine Mannschaft in dieser Liga antreten kann», erklärt Cap- tain Bettina Studerus. Drei Neuzugänge Im Wissen, dass das Spielerkontingent in der vergangenen Saison sehr schmal war und dass das Saisonziel Ligaerhalt mit dem letztjährigen Kader nur sehr schwer zu erreichen ist, haben die Ent- felderinnen drei zusätzliche Spielerin- nen verpflichtet. «Wir brauchten vor allem auf den vorderen Positionen Ver- stärkung», so Studerus. Diese wurden mit der neuen Teamlea- derin Mirjam Gämperli (N4, 60) und Michelle Bertschi (R1), der aktuellen Aargauer Hallenmeisterin bei den Juni- oren, gefunden. Der dritte Neuzugang ist Vanessa Arcadio (R3), die vergange- ne Saison genau wie Bertschi in der 1. Liga für den TC Teufenthal im Einsatz gestanden hatte. Fussball TeamAargauFrauenweiteraufErfolgskurs Beide Teams starteten verhalten in die Begegnung. Die Thunerinnen versuch- ten das Spiel zu kontrollieren, kamen aber vorerst nicht in Strafraumnähe. Das Team Aargau ihrerseits agierte mit schnellen Kontern. Nach zehn Minuten konnte Delia Bonito in letzter Sekunde die Gegnerin auf dem Weg zur Führung stoppen. Kurz darauf die Führung für das Heimteam. Melanie Müller schickt Mara Gloor auf die Reise, die mit einem satten Flachschuss traf. Während Thun/ Worb den sofortigen Ausgleich suchte, wurden die Konter der Aargauerinnen immer gefährlicher. Nadja Häfeli, Mara Gloor und Melania Mazzotta scheiterten knapp. Nach der Pause drücken die Gäs- te sofort wieder aufs Gaspedal. Wieder- um Delia Bonito rettet in Extremis. Die wirblige Nadja Häfeli bringt die Vertei- digung immer wieder in Nöten. Nach gut einer Stunde kann sie im Strafraum nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Andrea Markovic versenkt den fälligen Strafstoss sicher zum 2:0. Das Spiel war gelaufen. Das Team Aargau konnte das Spiel locker nach Hause schauckeln. Team Aargau U18 – FC Thun/Worb 2:0 (1:0) Schachen Aarau, 50 Zuschauer Tore: 17. Min. 1:0 Mara Gloor (Melanie Müller), 62. Min. 2:0Andrea Markovic (Foulpenalty). Mountainbike MatthiasStirnemannausgezeichneter2.imU23Rennen Heubach, rund 70 km nach Stuttgart, ist bekannt für sein Festival, seine aus- gezeichnete Stimmung. Die Strecke ist eher «old style»: Ein langer, steilerAuf- stieg à 7 Min., oben dann nur noch leicht ansteigend à 3 Min. und dann eine coole Freeride-Strecke runter bis ins Ziel. Matthias bestimmte oft das Tempo der Fünfer-Spitzengruppe, fuhr den langen Downhill meistens von der Fussball – FC Gränichen DasWartenhateinEnde Der FC Gränichen besiegt den SC Zo- fingen zu Hause auf der ZehnderMatte mit 5:1 und feiert somit den ersten Er- folg gegen die Mannschaft aus der Thutstadt seit viereinhalb Jahren. Der Bann ist gebrochen. Endlich konn- te der FC Gränichen nach viereinhalb- jähriger Durststrecke den SC Zofingen II wieder einmal besiegen und fährt im Kampf um die Aufstiegsspielplätze ei- nen wichtigen Dreier ein. Mann des Spiels war ohne Zweifel Rado Vasic. Der Offensivspieler traf gegen den bisheri- gen Gränicher Angstgegner gleich drei Mal. Das erste Mal nach dreizehn Mi- nuten, als er einen Abpraller humorlos unter die Latte drosch. Der SC Zofingen, welcher den FCG im Hinspiel noch mit einer 6:0-Packung nach Hause schoss, tauchte während den ganzen 90 Minuten nur selten vor dem Gränicher Gehäuse auf. EineAus- nahme in der 20 Minute: Philipp Wood- tli nutzte eine der seltenen Unsicher- heiten von FCG-Schlussmann Livio Buchser gnadenlos aus und schob das Spielgerät ins leere Tor zum 1:1-Aus- gleich ein. Die Gränicher Antwort liess aber nicht lange auf sich warten. Dali- bor Velimirovic wurde im Strafraum unsanft zu Fall gebracht und Schieds- richter Mosimann entschied korrekter- weise auf Penalty. Rado Vasic übernahm die Verantwortung und verwandelte sou- verän. Das 2:1 war dann auch gleichzei- tig das Halbzeitresultat, auch wenn der FCG durch Pascal Widmer noch zwei gute Möglichkeiten hatte, den Vor- sprung auszubauen. Im zweiten Durch- gang waren es erneut die Gränicher, welche versuchten das Spieldiktat an sich zu reissen. Grosse Möglichkeiten waren aber lange Zeit Mangelware. So dauerte es bis zur 68. Minute ehe Wid- mer den erlösenden dritten Treffer nach schöner Vorarbeit von Velimirovic erziel- te. Es war dies der erste Pflichtspieltref- fer des Stürmers im gelbschwarzen Dress. Der SC Zofingen gab sich nach diesem Treffer auf und liess den FCG nach Belieben schalten und walten. So markierte Vasic eine Viertelstunde vor Schluss mit seinem dritten Treffer das 4:1. Den Schlusspunkt einer doch sehr einseitigen Partie setzte in der 82. Mi- nute der eingewechselte KhaledAssous- si mit seinem zehnten Saisontreffer. Mit dem neunten Sieg in Folge vertei- digt der FC Gränichen weiterhin die Tabellenführung der 3. Liga, Gruppe 1. In der nächsten Partie am nächsten Samstag trifft die Mannschaft von der ZehnderMatte auf den Tabellenletzten Mladost Aarau. Um sich die direkten Kontrahenten Gontenschwil und Bein- wil am See vom Leibe zu halten sind für den FCG drei Punkte Pflicht. Anpfiff imAarauer Schachen ist um 18.00 Uhr. FC Gränichen – SC Zofingen II 5:1 (2:1) ZehnderMatte, 130 Zuschauer, SR Mosimann, Tore: 13. Vasic 1:0. 20. Woodtli 1:1. 26. Vasic (Penatly) 2:1. 68. P. Widmer 3:1. 74. Vasic 4:1. 82. As- soussi 5:1. Dass das Team sehr jung ist – ausser Studerus sind alle Spielerinnen imAlter zwischen 15 und 22 - , ist für die 32-Jäh- rige kein Nachteil. «Ich werde dank meiner Erfahrung den jüngeren Mann- schaftskolleginnen sicher einige Tipps mit auf den Weg geben und sie so un- terstützen können. Diese Kombination kann für unser Team ein Vorteil sein», so Studerus, die in früheren Jahren so- wohl in der Nationalliga B als auch in der Nationalliga C Interclub gespielt hat. Platz zwei im Visier Dank dem guten Mix innerhalb des Teams und den drei Neuverpflichtun- gen streben die Entfelderinnen den zweiten Gruppenplatz an, der sie vor dem Gang in dieAbstiegsrunde bewah- ren würde. Dieses Unterfangen ist je- doch nicht ganz einfach, denn hinter Gruppenfavorit Lido Lugano, gegen den die Equipe des TC Entfelden in der ersten Runde antreten muss, ist die Ausgangslage völlig offen. «Sowohl Chur als auch Rüschlikon sind etwa gleich stark wie wir. Wir müssen also Gas geben, aber es ist möglich, den zweiten Platz zu erreichen», analysiert Studerus die Situation vor dem Sai- sonstart. Nach derAuftaktpartie am 5. Mai gegen Lugano folgt am 12. Mai das Heimspiel gegen Chur und am 19. Mai das letzte Gruppenspiel auswärts gegen Rüschli- kon. FBA Spitze aus. In der letzten der fünf Run- den attackierte der ehemalige Junioren- weltmeister Michiel van der Heijden (NL), beinahe am Ende des langenAuf- stieges, vehement. Stirnemann ver- suchte noch zu folgen, konnte das Loch aber nicht mehr ganz schliessen und wurde schliesslich 2. vor dem Schwe- den Jonsson. «In der ersten Runde hat- te ich im Aufstieg plötzlich ein kleines Loch, ohne dass ich voll fuhr. Da wuss- te ich, dass ich «zügig» unterwegs war. In der Folge konnte ich das Tempo der Spitze gut mitgehen. Erst in Runde vier wurde es dann richtig schnell. DenAn- griff von Michiel versuchte ich zu kon- tern, doch er war heute etwas stärker. Meine Bikewahl zu 26 Zoll und somit etwas weniger Gewicht am Berg war auf dieser Strecke die richtige. Trotz einer harten Trainingswoche läuft es mir von Rennen zu Rennen besser.» 38 | Der Landanzeiger Nr. 18 · Donnerstag, 3. Mai 2012

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