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Landanzeiger

Nr. 4 · Donnerstag, 26. Januar 2012 Der Landanzeiger | 3 *Angaben ohne Gewähr 5° 3° 2° Fr Sa So Das Weekend-Wetter präsentiert von Impressum Offizielles amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aarau, Attelwil, Biber- stein, Bottenwil, Buchs, Gränichen, Hirschthal,Holziken,Kölliken,Kirchleerau, Moosleerau, Muhen, Oberentfelden, Reitnau, Rohr, Safenwil, Schlossrued, Schmiedrued-Walde, Schöftland, Suhr, Staffelbach/Wittwil, Teufenthal, Uerk- heim, Unterentfelden, Wiliberg. Voll- streuung(exkl.Stoppkleber-Briefkästen) in Erlinsbach AG, Küttigen/Rombach, Densbüren/Asp und Hunzenschwil. BezirksanzeigerAarau Vollstreuung(1xmonatlich)inUnterkulm, Oberkulm, Zetzwil, Gontenschwil Alle öffentliche Lokale Bezirk Zofingen. Erscheinungstag: Donnerstag BeglaubigteAuflage:(WEMF) 46’581 Expl. Druckauflage aktuell: 48’000 Expl. Grossauflage: (WEMF) 49’150 Expl. Druckauflage: 51’000 Expl. Abonnementspreise: ImVerbreitungsgebiet gratis ausserhalb: Jahresabo Fr. 45.– Insertionstarife 2011: Einspaltige Millimeterzeile Inserat sw Fr. –.84 Inserat farbig Fr. –.97 Titelseite s/w Fr. 1.25 Titelseite farbig Fr. 1.38 2. Frontseite s/w +Textinserat Fr. –.94 2. Frontseite farbig Fr. 1.10 ReklameTextteil Fr. 1.44 zuzüglich 8% Mehrwertsteuer Inseratkombination: Power 1 mit Landanzeiger/Niederämter/ Wiggertaler sowie Splits. Platzierungsvorschriften: 20% Zuschlag Herausgeberin | Inserateannahme: SuterKeller Druck AG Schönenwerderstrasse 13 5036 Oberentfelden Tel. 062 737 90 00 Fax 062 737 90 05 www.landanzeiger.ch inserate@landanzeiger.ch redaktion@landanzeiger.ch Verlagsleitung: Markus Schenk Redaktion: Markus Schenk (Leitung) Josy Bucher Verkauf Inserate: DenyLanz,SandraLuongo, ClaudiaHunziker,CorinneSennrich Schalterbüro-Öffnungszeiten: Mo bis Do 7.30–12.00/13.30–17.30 Uhr Fr 7.30–12.00/13.30–17.00 Uhr Inseratannahmeschluss: Dienstag, 12.00 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr 5042 Hirschthal 062 721 20 64 www.bachmann-kaffee.ch Uerkheim Abfallstatistik Von der Gemeinde Uerkheim wurden im vergangenen Jahr 220,22 Tonnen Kehricht und Sperrgut in der erzo, Of- tringen, verbrannt. Altpapier und Kar- ton wurden insgesamt 104,7 Tonnen und Bruchglas 40,46 Tonnen abgelie- fert. Im Weiteren wurden 2,83 Tonnen Alu und Weissblech sowie 12,44 Ton- nen Leichteisen gesammelt. Thomas Wyss, Hinterwil, hat 199 m3 kompos- tier- und vergärbare Abfälle abgeführt. €U R O - R A B AT T Wernli AG | Muhenstrasse 13 | 5036 Oberentfelden Tel. 062 737 21 00 Fax 062 737 21 01 mail@wernliag.ch www.wernliag.ch DieRepolssindmassgeschneidertaufihreRegionen Die Stadt-und Regionalpolizeien des Kantons Aargau werden ganz allge- mein immer stärker als verlässlicher Partner wahrgenommen und von der Bevölkerung immer mehr auch als Garant für die Aufrechterhaltung von Ruhe, Ordnung und Sicherheit geschätzt. Aarau | Am 1. Juli 2009 gegründet, fasst der Verband Aargauer Gemeinde- polizeien VAG alle 18 Regionalpolizeien des Kantons mit ihren derzeit 254,6 Polizeistellen und 46,15 Zivilstellen un- ter einem Dach zusammen. Erstmals wurden nun sowohl alle Polizistinnen und Polizisten als auch die Zivilange- stellten zu einem gemeinsamen Rapport in den Grossratsaal nach Aarau aufge- boten. Warum, begründet VAG-Präsident Re- né Lippuner, Chef Repol Zurzibiet: «In diesem Saal werden wichtige und auch uns direkt betreffende Entscheide ge- fällt, da kann aber auch die Einheitspo- lizei bestimmt werden. Zudem sitzen auch verschiedene unserer politischen Vorgesetzten hier im Saal.» Ziel und Zweck des Rapportes war es aber auch, den Stadt- und Regionalpolizeikorps Informationen aus erster Hand zu ver- mitteln und nicht zuletzt im Zusam- menhang mit immer wieder zirkulieren- den Gerüchten rund um die Zukunft der Aargauer Repols nicht nur Gegen- steuer zu geben, sondern den Teams auch Argumente «pro Repols» mit auf den Weg zu geben. Lippuner bezeichnet die 18 Aargauer Repols «als eine ver- schworene und den Teamgeist gezielt fördernde Gesellschaft mit gleichem Beruf und gleichem Ziel». Bewusst hat- ten die Repols in Uniform im Grossrats- saal anzutreten: «Wir dokumentieren damit unsere Zusammenarbeit und un- seren engen Zusammenhalt, denn wir alle ziehen am gleichen Karren.» Als Partner anerkannt VAG-Vizepräsident Daniel Ringier, MusikausLeidenschaft Staffelbach | In der Staffelbacher Mehrzweckhalle war einmal mehr die Musik Trumpf. Zum Jahreskonzert hat- te die Musikgesellschaft eingeladen. Unter der Leitung des neuen Dirigenten Felix Müller, der ein gelungenes Debüt hinlegte, schafften es die Musikantin- nen und Musikanten, die Gäste in der Halle zu begeistern. Mit dem abwechs- lungsreichen Musikprogramm und den vielen verschiedenen Solistinnen und Solisten, zeigt die MG Staffelbach was musikalisch in ihr steckte. Einige der Musikanten sind auch richtige Kondi- tionsweltmeister. So musste Mario Bär beweisen, dass er sein Solo für den B- Bass, die Tuba Polka auch gleich 2 Mal hintereinander schafft. Ebenfalls 2 Mal mussten die Cornettisten und die Po- saunisten bei der Brass Parade ran. Ein richtiges Musikduell, hart, laut, mit Schmackes gespielt, erzielte bei den Gästen einen verdienten Riesenap- plaus. Nelly Zimmermann und Corinne Bertschi wirbelten bei ihrem Xylophon Duett um die Wette. Dass man die Hän- de so schnell bewegen kann und dann auch noch immer den richtigen Ton trifft, ist aller Ehren wert. Nach dem erfolgreichen, von Ruth Steiner mode- rierten Konzert, trat die Theatergruppe in Aktion. Keiner wie Rainer. Der Ein- akter von Fritz Klein gab bei den Gästen viel zu lachen. Wer im Haus die Hosen anhat, konnten die Gäste schon von weitem hören. Margrit Morgenthaler spielte den Hausdrachen so überzeu- gend, dass man nur hoffen kann, dass es in ihrem realen Leben ein bisschen gesitteter zu und hergeht. Zu hoffen bleibt auch, dass es den verliebten Bä- ckern nicht so geht wie dem oben ge- nannten Rainer.Aus lauter Verliebtheit konnte er doch tatsächlich nur noch Pariser Brote backen. Ein gelungener Unterhaltungsabend konnte in der Cüpli Bar ausklingen. TIZ Samba Tequila, die MGS kann es auch mit Humor und Verkleidung Fotos:MartinZürcher Wenn Bäcker Rainer (Gerald Magnin) nur noch Pariser Brot bäckt, ist der Grund weiblich und heisst Fabienne (Bettina Bossert) Gedanken von Markus Schenk Nichtauchnoch Atomendlager nachKölliken Eigentlich ist die Geschichte schon fast unblaublich. Kölliken, das auf seinem Grund und Boden die schweizweit bekannte Sondermülldeponie beherbergt und überdies die Autobahn A1 ebenfalls zu schlucken hat, soll nun auch noch ein Atommüll- lager bekommen. Frei nach dem Schema «wer schon Güsel hat, soll weiter eingedeckt werden». Offenbar geht man bei den Verantwortlichen davon aus, dass die Gemeinde ohnehin nicht mehr sonderlich attraktiv ist. Zudem ist sich Kölliken mittler- weilen gewohnt, mit Güsel umzugehen. Der Entscheid der Na- tionalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (NAGRA) will sich offensichtlich ein weiteres Mal die Finger verbrennen, denn Kölliken für ein Endlager vorzuschlagen ist ein Schlag ins Gesicht aller Bewohner. Wie steht es da mit der Lastenverteilung? Obschon Kölliken bereits die Nachteile der Sondermülldeponie trägt, hat sich das nie positiv auf die Ge- meinderechnung ausgewirkt – im Gegensatz zu den Standort- gemeinden von Kernkraftwerken. So sieht man beispielsweise von Kölliken aus auch noch die Wolke des Kernkraftwerkes Gösgen gut, aber diese Aussicht wird ebensowenig belohnt wie der Blick auf die imposante Sondermülldeponie. Mehr noch: Wer darum herum Landanteile besitzt, besitzt eigentlich fast nichts. Um auf den Steuerfuss zurückzukommen: Kölliken steht mit seinen 117 Prozenten im Aargau nicht sonderlich vorteil- haft da. Bei Däniken (SO) sieht das dank dem Kernkraftwerk doch ganz anders aus mit 77 %. Der Bund könnte doch nun zurückkrebsen und den Köllikern die Steuern vergüten, so dass niemand etwas zu bezahlen hätte. Wäre das ein Deal? Man wohnt zwar inmitten des Güsels, strahlt wenn möglich noch über alle vier Backen, würde dafür keine Steuern bezahlen und vielleicht noch Gratisstrom beziehen können. Das würde be- stimmt wieder Neuzuzüger nach Kölliken locken. Dass das Endlager in der Nähe eines wichtigen Grundwasserstromes geplant ist, müsste dann auch niemanden mehr interessieren, denn wer keine Steuern bezahlt kann «strahlendes» Wasser in Kauf nehmen oder das Wasser im Konsum kaufen. Da Bern aber die Steuern der Kölliker wohl kaum übernehmen wird, wehrt sich die Gemeinde zurecht vehement. Wo bleibt da der Grund- satz der Lastenverteilung? In der sonst so friedfertigen Schweiz bringt man es offensichtlich immer wieder fertig, die Bewohner durch fragwürdige Entscheide auf die Palme zu bringen. Muss das wirklich sein? Chef Stadtpolizei Aarau, stellte fest: «Unser Polizeiverband ist wohl einer- seits in den Regionen fest verankert, auf der anderen Seite aber auch ganz klar massgeschneidert auf den Kanton. Und die 18 Repols ihrerseits sind ebenso unbestritten massgeschneidert auf ihre jeweiligen Einsatzgebiete.» Ringier un- terstrich zudem, dass die Repols immer- hin einen Drittel des gesamten Polizei- dienstes im Kanton mittragen: «Das ist nicht nichts, und wir müssen uns darum auch nicht verstecken.» Immerhin seien dieAargauer Repols gesamthaft grösser als verschiedene kantonale Polizei- korps. Die Zusammenarbeit mit der Kapo Aargau bewertet der VAG-Präsi- dent als «grundsätzlich gut und mit we- nigen offenen Schnittstellen», zudem würden regelmässig Dialoge stattfinden und auch lösungsorientierte sowie all- fällige Differenzen ausräumende Ge- spräche geführt. Lippuner: «So wie wir vom VAG ein verlässlicher Partner sind, ist es auch die Kapo. Es liegt uns daher daran, sowohl ihr als auch ihrem Kom- mandanten Stephan Reinhardt für die partnerschaftliche Unterstützung in vielen Bereichen unseren Dank auszu- sprechen.» Als entscheidende Vorteile der Repols nannte Lippuner die Ortskenntnisse, die Flexibilität als besondere Stärke, die rasche Verfügbarkeit, den direkten Be- zug zur Bevölkerung und nicht zuletzt das von dieser hoch geschätzte Vermit- teln eines effektiven Sicherheitsge- fühls: «Die Menschen erwarten, dass wir uns ihrem Fall annehmen und ihre Anliegen auch ernst nehmen. Und dies tun wir Tag für Tag.» Für den VAG ist eine auf hohem Niveau stehende und lückenlose Grund- und Weiterausbil- dung von eminenter Bedeutung. Aus- bildungschef Ferdinand Bürgi, Chef Repol Lenzburg, wies auf das nach wie vor schweizweit einmalige Angebot der VAG-Polizeiseminare hin und betonte, es sei ganz klar das Ziel, den unbestrit- ten hohen Level auch künftig beizube- halten: «Gerade für die Repolteams ist Fingerspitzengefühl besonders erfor- derlich.» Personalbestände erhöhen Als unbestritten wird der durch die Tä- tigkeit der Repols für die Gemeinden erzielte Mehrwert erwähnt. Insbeson- dere im Bereich Jugendarbeit wird die Vorgehensweise und der von den Sach- bearbeitern ganz bewusst und gezielt gesuchte Kontakt mit den Jugendlichen sowie die Einsätze an den so genannten Hotspots sehr geschätzt. Erfolgreich hat sich auch die eine beachtliche Dimen- sion angenommeneAktion Schulbeginn entwickelt. Sämtliche Schulkinder im Kanton Aargau kommen zudem in den Genuss einer professionellen Verkehrs- ausbildung, damit wird von den Stadt- und Regionalpolizeien ein wesentlicher Beitrag zur Steigerung der Verkehrssi- cherheit ganz allgemein geleistet. René Lippuner betonte, für den VAG sei klar, dass die Repols als die Polizei der Bürger künftig noch mehr gestärkt werden müssten, die uniformierte Präsenz nach wie vor hoch gehalten, die Bedürfnisse der Gemeinden auch weiterhin voll um- fänglich abgedeckt werden und nicht zuletzt auch die Personalbestände mit Blick auf 2017 (pro 700 Einwohner ein Polizist) zu erhöhen seien. Der VAG- Präsident zusammenfassend: «Wir ste- hen im Fokus der Bevölkerung und der Politik und sind unserer Stärken voll bewusst. PD