1. August: Der unbestrittene Höhepunkt des Jubiläumsjahres

Densbüren feiert in diesem Jahr 600 Jahre Ersterwähnung. Nachdem schon einige Anlässe im Zeichen des Jubeljahres stattgefunden haben, steht nun am 1. August das eigentliche Highlight an.

In der Gemeinde Densbüren steht 2026 (fast) alles im Zeichen des 600-Jahr-Jubiläums. Zwar gibt es keinen spezifischen Jubiläumsanlass. Doch sollen verschiedene Veranstaltungen während des ganzen Jahres ans Jubiläum erinnern.

Den Auftakt ins Festjahr machte am 11. Januar der Neujahrsapéro. Findet dieser üblicherweise gar nicht mehr statt, stiessen in diesem Jahr rund 80 Einwohnerinnen und Einwohner miteinander an – in der kleinen Gemeinde war das fast jede zehnte Person. Danach folgten mehrere traditionelle Vereinsanlässe, die allesamt unter das Jubiläumsmotto gestellt wurden. Das galt etwa für die Asper Fasnacht, die Metzgete der Musikgesellschaft Asp oder zuletzt auch für das nur alle sechs Jahre stattfindende Jugendfest der Schule im Juni.

Bald schon, am 1. August, steigt nun der Höhepunkt des Jubiläumsjahres – mit einem vollgepackten Tag. Eine attraktive Mischung aus Bundesfeier und Kulturerbe-Tag soll Einheimische und Auswärtige bestens unterhalten. Erster Programmpunkt ist am Morgen ab 9.30 Uhr der Gottesdienst. Gemütlich ausklingen sollen die Festivitäten im Laufe des Abends nach dem Schlussakt um 18 Uhr.

Drei Reden am 1. August

An der Bundesfeier bei der Schiessanlage Büelhalde wird mit Dieter Egli um 14 Uhr ein Aargauer Regierungsrat sprechen. «Das ist natürlich eine Ehre für uns als kleine Gemeinde», freut sich Gemeindeschreiber Andreas Brandt, der dem OK der Bundesfeier angehört. Im Laufe des Nachmittages wird dann auch Historiker Linus Hüsser einen Blick zurück auf die wechselvolle Geschichte von Densbüren werfen und Jungunternehmer Benjamin Nussbaum einen Blick in die Zukunft wagen.

Parallel dazu stellen die Gemeinde, die Samariter Staffeleggtal, die Schützengesellschaft Densbüren-Asp und verschiedene kantonale Fachstellen unter Federführung der Kantonsarchäologie ein Programm zusammen, bei dem jede Besucherin und jeder Besucher unbekannte Facetten von Densbüren kennenlernen und erleben kann. All dies im Rahmen des Kulturerbe-Tages. «Das ist eine grosse Sache. Und vor allem ist es sehr speziell, dass er zusammen mit der Bundesfeier stattfinden kann», freut sich Brandt. Normalerweise finde er Ende Juni statt. «Es brauchte also Entgegenkommen der kantonalen Stellen, um am 1. August, einem Feiertag, hierherzukommen.»

Zum vielfältigen Programm gehören etwa Spiele und Attraktionen auf dem Festgelände, der Kulturerbemarkt mit Schreib- und Schmuckwerkstatt, Wappenmalen, einem Podcast zur Staffeleggstrasse, Informationen zur Familienforschung sowie Führungen durch die Ausstellung Magnetika und beim Brau & Rauch-Shop, in der Kirche und der Alten Wassersäge. «Die Gemeinde erhofft sich, dass all jene, die Densbüren kennen oder sogar hier wohnen, Neues in der Gemeinde entdecken können», so Brandt. «Das Hauptziel ist aber, dass die Leute eine gute Zeit miteinander verbringen können.» Kin-der und Jugendliche dürfen sich auf verschiedene spannende Workshops freuen.

Shuttle-Bus verkehrt ganztags

Verköstigen kann man sich bei einem Brunch am Vormittag und Grilladen ab dem Mittag. Und für musikalische Unterhaltung ist natürlich auch gesorgt: Mehrere Formationen werden aufspielen. Das Festgelände befindet sich beim Schiesssport Zentrum Büelhalde. Schauplätze von Veranstaltungen sind jedoch auch die folgenden: Alti Sagi, Brau und Rauch, Magnetika und Reformierte Kirche. Den ganzen Tag über verkehrt ein Shuttle-Bus-Betrieb zwischen dem Festgelände, den einzelnen Veranstaltungsorten und dem Dorfzentrum, wo sich die ausgeschilderten Parkplätze befinden.Agu