40 Jahre im Dienst: Polizeichef Stefan Wettstein geht in Pension
Nach über vier Jahrzehnten im Dienst der öffentlichen Sicherheit tritt Stefan Wettstein, Leiter der Regionalpolizei Zofingen, per Ende September 2026 vorzeitig in den Ruhestand. Mit ihm verabschiedet sich eine prägende Persönlichkeit der regionalen Polizeiarbeit.

Es war sein 24. Geburtstag, als Stefan Wettstein 1986 in die damalige Stadtpolizei Zofingen eintrat – ein symbolträchtiger Beginn einer aussergewöhnlich langen und engagierten Laufbahn. Am 1. September 2026 wird er sein 40. Dienstjubiläum feiern können. Bereits 1987 schloss er die Polizeischule in Neuenburg erfolgreich ab und legte damit den Grundstein für eine Karriere, die von stetiger Weiterentwicklung und grosser Verantwortung geprägt war.
Im Jahr 2000 wurde Wettstein zum Stellvertreter des Polizeichefs befördert. Als 2007 aus der Stadtpolizei die Regionalpolizei Zofingen entstand, begleitete er die Weiterentwicklung der Organisation massgeblich mit. 2013 übernahm er schliesslich die Leitung der Regionalpolizei – eine Funktion, die er seither mit Umsicht, Fachkompetenz und grossem persönlichem Engagement ausübt.
Engagement überdie Region hinaus
Wettsteins Wirken beschränkte sich nie nur auf die operative Polizeiarbeit. Während vieler Jahre war er als Prüfungsexperte an der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch tätig und brachte dort seine Erfahrung in die Ausbildung künftiger Polizistinnen und Polizisten ein. Zudem engagierte er sich im Fachbeirat der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) für die Förderung des Polizeinachwuchses. Damit leistete er einen wichtigen Beitrag zur Qualität und Zukunftssicherung des Berufsstandes.
Sicherheit für 22 Gemeinden
Als Leiter der Regionalpolizei trägt Stefan Wettstein Verantwortung für die Sicherheit der Bevölkerung in 22 Gemeinden. Unter seiner Führung entwickelte sich die Organisation kontinuierlich weiter und begegnete neuen gesellschaftlichen und sicherheits-politischen Herausforderungen mit Professionalität und Augenmass. Kolleginnen und Kollegen schätzen ihn als verlässlichen Vorgesetzten, der sein Team mit Herzblut führt und stets ein offenes Ohr für Anliegen hat.
Der Stadtrat würdigt seine jahrzehntelange Treue und sein grosses Engagement ausdrücklich. Mit seinem Rücktritt verliert die Region nicht nur einen erfahrenen Polizeichef, sondern auch eine Persönlichkeit, die die Polizeiarbeit in Zofingen nachhaltig geprägt hat.Um eine nahtlose Übergabe sicherzustellen, wurde die Stelle der Leitung der Regionalpolizei Zofingen frühzeitig ausgeschrieben. Bis zu seiner Pensionierung wird Stefan Wettstein die Geschicke der Organisation weiterhin mit gewohnter Sorgfalt lenken – und damit ein eindrückliches berufliches Kapitel würdig abschliessen.RAN/HZ