Abstimmungskampf gestartet

Die Volksinitiative «Arbeit muss sich lohnen» kommt am 8. März im Kanton Aargau zur Abstimmung. Die Initiative wurde von der Jungen SVP Aargau lanciert und verlangt, dass die Sozialhilfe bei Langzeitbezügerinnen und -bezügern unter bestimmten Voraussetzungen um mindestens fünf Prozent gekürzt werden kann.
Eingereicht wurde das Begehren am 24. April 2024 mit über 3200 Unterschriften. In den parlamentarischen Beratungen sprach sich zunächst eine Mehrheit der Kommission für Gesundheit und Sozialwesen für die Initiative aus. Am 21. Oktober 2025 beschloss auch der Grosse Rat, die Vorlage zur Annahme zu empfehlen. Der Regierungsrat sowie linke Parteien lehnten die Initiative ab.
Nach Angaben des Initiativkomitees wird das Begehren von verschiedenen bürgerlichen Organisationen unterstützt. Neu hätten sich auch der Aargauer Gewerbeverband (AGV) sowie die Aargauer Industrie- und Handelskammer (AIHK) für die Initiative ausgesprochen.
Das Initiativkomitee verweist zudem auf eine vergleichbare Abstimmung im Kanton Basel-Landschaft im Jahr 2022, bei der eine ähnliche Vorlage angenommen wurde. Die Aargauer Stimmbevölkerung entscheidet am 8. März an der Urne.PD/LA