Adi Meier mit dem «Aargauer Herz fürs Holz»-Preis ausgezeichnet

Der Unternehmer Adi Meier aus Hirschthal wird für seinen konsequenten Einsatz von regionalem Holz ausgezeichnet. Sein neuer Werkhof gilt als Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Bauen im Aargau.

Freuen sich über die Auszeichnung (von links): Grossratspräsident Urs Plüss, die Preisträger Adi und Manuela Meier, Frau Gemeindeammann von Hirschthal Irene Bärtschi und Pro-Holz-Aargau-Präsident Toni Möckel.Bild: RAN
Freuen sich über die Auszeichnung (von links): Grossratspräsident Urs Plüss, die Preisträger Adi und Manuela Meier, Frau Gemeindeammann von Hirschthal Irene Bärtschi und Pro-Holz-Aargau-Präsident Toni Möckel.Bild: RAN

Mit dem «Aargauer Herz fürs Holz» würdigt Pro Holz Aargau jährlich Persönlichkeiten oder Projekte, die den einheimischen Werkstoff beispielhaft einsetzen. 2026 geht die Auszeichnung an Adi Meier, Inhaber der A. Meier Gartenbau AG und A. Meier Tiefbau AG. «Wir fühlen uns geehrt», sagt Meier. «Diese Auszeichnung ist für uns eine grosse Wertschätzung.»

An der Preisverleihung waren nebst den Verantwortlichen und den Mitgliedern von Pro Holz Aargau auch Grossratspräsident Urs Plüss, alt Nationalrätin Sylvia Flückiger und Hirschthals Frau Gemeindeammann Irene Bärtschi anwesend. Dass Adi Meier beim Bau seines neuen Werkhofs in Hirschthal konsequent auf Holz setzte, ist kein Zufall. Der gelernte Forstwart gründete 1999 als Einmannbetrieb die A. Meier Gartenholzerei. Daraus entwickelte sich eine Unternehmensgruppe mit rund 45 Mitarbeitenden. Die Verbundenheit zum Werkstoff Holz ist bis heute zentral.

Vorzeigeprojekt in Hirschthal

Am Kreisel der Suhrental- und Holzikerstrasse entstand ein moderner Gewerbepark in Holzbauweise. Das Ensemble umfasst ein Hauptgebäude mit Büro- und Gewerberäumen, ein offenes Lager sowie einen gedeckten Umschlagplatz. Auf über 9500 Quadratmetern sind Arbeitsplätze für mehr als 100 Personen entstanden – auch für weitere regionale Unternehmen.

Rund 1000 Kubikmeter Holz wurden verbaut, darunter etwa 200 Kubikmeter Weisstanne aus umliegenden Wäldern, verarbeitet in der Region. Meier liess es sich nicht nehmen, die erste Tanne selbst zu fällen. «Man kann Regionalität nicht nur predigen, man muss sie auch leben», sagt er.

Regionale Wertschöpfungim Fokus

Für Pro Holz Aargau ist Meier ein würdiger Preisträger. «Er denkt überall dort an Holz, wo es sinnvoll und machbar ist, und macht Nachhaltigkeit unternehmerisch sichtbar», sagt Präsident Toni Möckel. Die Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung von Holz als nachwachsendem Baustoff und stärkt die regionale Wald- und Holzwirtschaft.

Auch ein Blick auf frühere Preisträger zeigt die Bandbreite: 2025 wurde das neue Gebäude des Amts für Verbraucherschutz in Unterentfelden für seine innovative Holzbauweise ausgezeichnet, 2024 das Kantonslabor in Aarau. Bereits 2017 erhielt Hanspeter Flückiger aus Schöftland die Ehrung als prägende Persönlichkeit der Branche.

Mit seinem Werkhof setzt Adi Meier ein starkes Zeichen für nachhaltiges Bauen und regionale Zusammenarbeit – und zeigt, wie gelebte Überzeugung zur Auszeichnung führt. RAN