Bauern haben klare Forderungen zur Raumplanung
An der Generalversammlung in Vordemwald zog der Bauernverband Aargau eine positive Bilanz und verabschiedete eine deutliche Resolution zur Raumplanung.

Rund 200 Mitglieder und Gäste nahmen kürzlich an der Versammlung des Bauernverbandes Aargau teil. Präsident Christoph Hagenbuch sprach von einem erfolgreichen Jahr. Preise und Kosten hätten sich stabil entwickelt, auch die Geschäftsstelle habe gut gearbeitet. Wichtig sei jedoch vor allem die politische Arbeit. Oft gehe es darum, Verschlechterungen zu verhindern – das sei weniger sichtbar, aber entscheidend für die Bauernbetriebe.
Im Zentrum stand die einstimmig verabschiedete Resolution. Der Verband fordert einfachere und praxisnahe Regeln. Betriebe sollen sich weiterentwickeln können. Dazu gehören weniger Einschränkungen durch Schutzgebiete sowie weniger Vorschriften in sensi-blen Zonen. Auch Pufferzonen und Trenngürtel sollen reduziert werden. Zudem verlangt der Verband schnellere Bewilligungsverfahren und mehr Spielraum im Gesetz.
Geschäftsführer Ralf Bucher kritisierte die kommende Veganinitiative. Diese schränke die Wahlfreiheit ein und verteuere Lebensmittel. Gleichzeitig setzt der Verband mit «Aargau isch fein» auf regionale Produkte. Finanziell steht der Verband solide da, mit einem Gewinn von rund 69’000 Franken. Zum Abschluss wurden mehrere Persönlichkeiten für ihr Engagement in der Landwirtschaft geehrt. BVA/LA