Baustopp für neues Unterwerk in Aarau ist vom Tisch
Das Bundesamt für Energie tritt auf ein Wiedererwägungsgesuch gegen das neue Unterwerk Aarau nicht ein. Damit ist auch der beantragte Baustopp gegenstandslos. Die Arbeiten schreiten laut Eniwa planmässig voran.

Das Bundesamt für Energie (BFE) hat im Verfahren um einen Baustopp für das neue Unterwerk Aarau entschieden. Auf das Wiedererwägungsgesuch vom 5. Dezember 2025 tritt das Bundesamt nicht ein. Als Grund nennt es die fehlende Legitimation der Gesuchstellerinnen.
Damit ist auch der im Zusammenhang mit dem Wiedererwägungsgesuch als vorsorgliche Massnahme beantragte Baustopp vom Tisch. Dieser sei «zufolge Gegenstandslosigkeit abzuschreiben», teilt Eniwa mit.
Rohbau soll Ende 2026 stehen
Unterdessen gehen die Bauarbeiten am neuen Unterwerk weiter. Laut Eniwa sind sie bereits gut vorangeschritten und verlaufen planmässig. Der Rohbau des Gebäudes soll bis Ende 2026 abgeschlossen werden.
In den Jahren 2027 und 2028 sind die Werkleitungsarbeiten vorgesehen. 2029 soll anschliessend der Kabelzug erfolgen. Die Inbetriebnahme und die Umschaltung auf das neue Unterwerk sind für Mitte 2029 geplant. Ab diesem Zeitpunkt soll das Verteilnetzgebiet Aarau Nord über das neue Unterwerk mit Strom versorgt werden. PD/LA