Buchs prüft Massnahmen gegen Vandalismus
Beschädigte Schulanlagen, herumliegender Abfall und wiederkehrende Zerstörungen beschäftigen die Buchser Politik. Der Einwohnerrat hat eine Motion von Andrea Suter (EVP) überwiesen. Der Gemeinderat soll nun prüfen, wie Vandalismus und Littering auf öffentlichem Grund wirksamer bekämpft werden können.
In ihrer Motion verweist Suter auf verschiedene Sachbeschädigungen der vergangenen Monate. Unter anderem seien bei der Schulanlage Suhrenmatte Sitzgelegenheiten und Wegleuchten beschädigt, beim Schulhaus Gysimatte Dachwasserfallrohre eingedrückt und beim Risiacher wiederholt Scheiben eingeschlagen worden. Die Kosten für die Schäden müsse letztlich die Allgemeinheit tragen.
«Ich habe langsam genug von dem, was bei uns passiert», sagte Suter im Einwohnerrat. Mit ihrem Vorstoss wolle sie eine Diskussion darüber anstossen, welche Massnahmen sinnvoll seien. Dabei gehe es ihr ausdrücklich nicht nur um Videoüberwachung. Die Motion sei bewusst offen formuliert.Suter kann sich einen Mix aus Prävention und Intervention vorstellen. Als Beispiele nannte sie den Einbezug von Jugendlichen bei der Gestaltung von Pausenplätzen, Sensibilisierungsmassnahmen und eine konsequentere Durchsetzung bestehender Regeln.
Das Thema Videoüberwachung hatte der Einwohnerrat Buchs bereits im Jahr 2023 behandelt und damals klar abgelehnt. RAN