Densbüren feiert mit Jugendfest sich und seine Zukunft

Zum 600-Jahr-Jubiläum richtet Densbüren 2026 wieder ein Jugendfest aus. Anders als bei der schlichten Feier während der Pandemie wird diesmal gross gefeiert – mit Kunstprojekt, Schulsong und einem generationenübergreifenden Festtag.

Das Jugendfest 2021 in Densbüren fand coronabedingt im kleinen Rahmen statt: Ohne Publikum präsentierten die Kinder ihre Zirkusvorstellung, Eindrücke wurden den Eltern später mit Fotos und Videos vermittelt.Bild: ZVG
Das Jugendfest 2021 in Densbüren fand coronabedingt im kleinen Rahmen statt: Ohne Publikum präsentierten die Kinder ihre Zirkusvorstellung, Eindrücke wurden den Eltern später mit Fotos und Videos vermittelt.Bild: ZVG

In Densbüren hat das Jugendfest Tradition – allerdings keine jährliche. Nur alle fünf bis sechs Jahre findet das Fest statt. Die letzte Ausgabe liegt bereits einige Jahre zurück: 2021 wurde die Feier coronabedingt stark reduziert und durch eine schlichte Schulschlussveranstaltung ersetzt. Nun kehrt das Fest in seiner ursprünglichen Form zurück – und wird 2026 sogar Teil eines besonderen Jubiläums.

Ein Fest zum 600-Jahr-Jubiläum

Die Gemeinde feiert ihr 600-jähriges Bestehen – und die Schule nutzt diesen Anlass für ein grosses Jugendfest am 20. Juni. Unter dem Motto «Achtung, fertig, Spiel!» steht dabei nicht nur das Feiern im Zentrum, sondern auch das gemeinsame Erleben.

Bereits im Vorfeld setzen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit ihrem Wohnort auseinander. In einer Projektwoche Ende Mai gestalten sie ein Kunstwerk auf dem Schulareal, entwickeln einen eigenen Schulsong und bereiten verschiedene Programmpunkte vor.

Kunst, Musik und bleibende Erinnerungen

Ein zentrales Element ist das Kunstprojekt: Auf dem Schulprovisorium entsteht ein grosses Wandbild, das Motive aus Densbüren und Asp aufgreift – gestaltet von den Kindern selbst. Ergänzt wird das Projekt durch einen Schulsong, den die älteren Klassen gemeinsam mit einem Musiker entwickeln und einstudieren.

Auch eine Zeitkapsel gehört zum Jubiläum: Jede Klasse gestaltet Beiträge mit Gedanken, Bildern und Wünschen für die Zukunft des Dorfes. Diese werden zusammen mit einem neu gepflanzten Baum vergraben – als Symbol für Wachstum und Verbundenheit.

Am Festtag selbst steht das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt. Ein «Spiel ohne Grenzen» lädt Kinder, Erwachsene und ältere Menschen gleichermassen zur Teilnahme ein. Dazu kommen eine Festwirtschaft, ein Theaterstück für die jüngsten Gäste sowie Live-Musik und ein offizieller Festakt mit Präsentation des Schulsongs.

Gleichzeitig werden neue Begegnungsorte eingeweiht: ein naturnaher Spielplatz, das gestaltete Schulareal und der gepflanzte Baum. Sie sollen über das Fest hinaus als Treffpunkte für die Bevölkerung dienen. ABD/LA