Die Stimme der IG Aargauer Altstädte wird gehört

An der 11. Generalversammlung der Interessengemeinschaft Aargauer Altstädte wurden erneut Projekte vorgestellt, die der Stärkung der Innenstädte dienen. Inzwischen ist die Stimme der einzigartigen Organisation wichtig und die Wahrnehmung zunehmend.

Der Vorstand der IG Aargauer Altstädte: (von links) Marcel Suter, Brigitte Albisser, Peter C. Beyeler, Kuno Schumacher, Oliver Bachmann und Hans-Rudolf Hottiger.Bild: ZVG
Der Vorstand der IG Aargauer Altstädte: (von links) Marcel Suter, Brigitte Albisser, Peter C. Beyeler, Kuno Schumacher, Oliver Bachmann und Hans-Rudolf Hottiger.Bild: ZVG

Präsident und alt Regierungsrat Peter C. Beyeler durfte die Vertretungen aller in der Interessengemeinschaft Aargauer Altstädte vereinigten Städte in Baden begrüssen. Dazu gehörten auch einige neugewählte Stadträte. Vor zwei Jahren wurden die anzustrebenden Aufgaben bis ins Jahr 2029 definiert und in diesem Sinne 2025 sieben Schwerpunkte umgesetzt oder bearbeitet.

Inzwischen haben sich Workshops zum Erfahrungsaustausch oder als Ideenplattformen etabliert. Bedeutungsvolle Referate, aber auch moderierte Arbeitstische, gehören zum Programm. Ergebnisse werden geprüft und als mögliche Projekte aufgenommen. So finden Inputs und Anliegen der Städte Beachtung.

Konstanz im Vorstand

Im vergangenen Jahr konnte die Sammlung der publizierten Fachberichte mit dem Thema «Frequenzmessungen in der Innenstadt» ergänzt werden. Auch hier bieten zwei Pilotprojekte in Rheinfelden und Zofingen umgesetzte Beispiele. Ganz im Sinne des Zwecks der Gemeinschaft: «Einmal für 12 ist besser als zwölfmal für einen». Aktuell werden die Themen «Checkliste für Events in der Altstadt» und «Potenzial der Liegenschaften in der Innenstadt» mit der Unterstützung von externen Fachleuten bearbeitet. Im Herbst 2026 werden erstmals Stadtführerinnen und Stadtführer in Kooperation der IGAA mit Aargau Tourismus und Museum Aargau aus- und weitergebildet.

Kernthema werden die Habsburger im Aargau sein. Der Regierungsrat will, dass die Stammlande der Habsburger stärker bekannt gemacht werden. Vorgesehen ist der Zusammenschluss der Orte im Kanton Aargau mit einem starken Bezug zur Herkunft der Habsburger in einem Verein. So werden auch die Städte Baden, Brugg, Bremgarten, Laufenburg und Rheinfelden eingebunden sein. Die Versorgung der City-Guides mit entsprechendem Wissen ist die Absicht.

Bei der Gründung der IG Aargauer Altstädte im Jahre 2015 wurden Peter C. Beyeler (Baden), Brigitte Albisser (Zofingen), Oliver Bachmann (Aarau), Marcel Suter (Oberentfelden) und Kurt Schneider, damaliger Leiter der Stadtentwicklung Aarau und heutiger Stadtbaumeister in Olten, in den Vorstand gewählt. 2023 wurde das Gremium mit dem ehemaligen Zofinger Stadtpräsidenten und Grossrat Hans-Rudolf Hottiger ergänzt und gestärkt.

Nach elf Jahren ist Kurt Schneider zurückgetreten. Er konnte durch Kuno Schumacher, Architekt und bis 2025 Vizeammann des Städtchens Klingnau, ersetzt werden. Präsident und Vorstand wurden wiedergewählt, womit in der Führung der Organisation für Konstanz gesorgt ist. MAO