Dirk Thölking verlässt den Schwimmclub Aarefisch
Der Schwimmclub Aarefisch verliert auf Ende Sommersaison eine prägende Figur: Dirk Thölking, Cheftrainer und Technischer Direktor, tritt nach über einem Jahrzehnt zurück. Sein Abgang markiert das Ende einer erfolgreichen Ära im Aargauer Schwimmsport.

Nach seinem Engagement in Biel wechselte Thölking 2012 zum SC Aarefisch, zuerst als Trainer im Nachwuchsbereich und später als Cheftrainer. Er entwickelte sich rasch zur zentralen Figur im Leistungssport, trug massgeblich zur strategische Ausrichtung des Vereins in den letzten Jahren bei und etablierte den Aarefisch als in der Schweizer Schwimmszene beachteter Stützpunkt Nachwuchsförderung. In den vergangenen 15 Jahren habe er den Verein «mit aussergewöhnlichem Engagement, grosser Fachkompetenz und viel Leidenschaft» geprägt, schreibt der Vorstand.
Als Cheftrainer verantwortete er das Training der Elite und betreute Athletinnen und Athleten auf nationalem und internationalem Niveau. Unter seiner Leitung feierten Schwimmerinnen wie Nora Meister oder Nachwuchstalente wie Anna Vismara Erfolge an Grossanlässen.
Mehr als nur Trainer
Thölkings Einsatz ging weit über den Beckenrand hinaus. Er trieb die Professionalisierung von Wettkämpfen voran und war massgeblich an Grossanlässen beteiligt – etwa an den Nachwuchs-Schweizermeisterschaften 2021 in Aarau.
Besonders hervorgehoben wird sein Engagement für eine verbesserte Infrastruktur und mehr Trainingsangebote in der Region Aarau: So setzte er sich für die Realisierung der Traglufthalle im Schwimmbad Suhr-Buchs-Gränichen ein, für den Aarefisch eine Frage des Überlebens im Leistungssport. Auch die von ihm mitaufgebauten Swiss Open international Winter Challenge in der topmodernen Schwimmarena im Campus in Sursee entwickelten sich unter seiner Leitung zu einem national und international beachteten Wettkampf im Dezember, bei dem jeweils Schweizer und internationale Schwimmstars teilnehmen.
Der Vorstand dankt Dirk Thölking, der weiterhin in Suhr wohnen wird, für seinen langjährigen Einsatz und wünscht ihm für die Zukunft «alles Gute und weiterhin viel Erfolg». Wie es im Trainerbereich des Aarefisch weitergeht, ist noch offen. Verschiedene Optionen für die Nachfolgelösung ab September 2026 liegen laut Verein bereits auf dem Tisch. UHO/LA