Ein Musikprojekt, das Aarau vereint
Mit dem Coversong «Viva la Vida» und dem dazugehörigen Musikvideo wird die Kulturvielfallt an den schönsten Orten Aaraus gezeigt. An der Morgenfeier am Maienzug wird die Neuinterpretation des Coldplay-Songs zu hören sein.
Die Kadettentambouren sitzen auf dem Pflastersteinboden, die Stadtmusik in ihren historischen Uniformen hat sich auf der Treppe gruppiert. Oben auf dem Balkon sind die Cellostones und Schlagzeuger Mike Liechti bereit für den Einsatz, der Bez-Chor späht aus den Fenstern. Und ganz oben bei der Glocke steht Sänger Nick Mellow. Ein beeindruckendes Bild, das sich an diesem Sonntag beim Zelglischulhaus zeigt. Eine Drohne steigt in die Luft. Dann setzt die Musik ein und alle fangen an zu performen.
Aber was geschieht hier genau? Das alles gehört zum Projekt «Viva la Vida».
Martin Zollet ist Initiant des Projekts und Leiter der Kadettetambouren Aarau sowie der Kadettentambouren Thun. Seine Idee: Den Coldplay-Song «Viva la Vida» covern und damit Aarau präsentieren. Eine Idee, die zu einem grossen Projekt heranwuchs. Denn es sind insgesamt 120 Musikanten involviert.
Aus dem Projekt, das Aarau präsentieren soll, ist ein Projekt geworden, das Aarau verbindet.
Arrangements wurden geschrieben, im Tonstudio der ganze Song aufgenommen. Nun stehen die Filmaufnahmen an, damit das Projekt möglichst viele Menschen erreicht. So schliesst sich der Kreis zum Bild, das sich beim Zelglischulhaus bot. Denn dort machte die «Off Stage Production GmbH» mit Drohne und Kamera Aufnahmen fürs Musikvideo. Aber nicht nur beim Zelglischulhaus wird gedreht. Weitere Drehs finden beim Carillon im Oberturm, im Stadtmuseum, im Kunsthaus, in den Luken der Kettenbrücke, in der Altstadt, im KIFF und rund um die Aare und auf dem Alpenzeiger statt. Orte, die Aarau auszeichnen.
Aufführung an der Morgenfeier
Das ganze Musikvideo wird zum Schulstart am 10. August auf Youtube und der Webseite der Kadettenmusik (www.kadettenmusikaarau.ch) zu finden sein. Zuvor aber wird «Viva la Vida» an der Morgenfeier des Maienzugs aufgeführt. Sarah Moll



