Eine Vielfalt regionaler Produkte
Zahlreiche Sonnentage waren uns in diesem Sommer und Herbst beschieden, für die Natur fast zu viele. Aber am traditionellen Öpfeltag an der Burgstrasse in Schlossrued regnete es, was jedoch die Besucher nicht daran hinderte, gemütlich den über 35 Marktständen entlang zu schlendern, zu degustieren, zu staunen, zu kaufen und ab und zu mit Bekannten zu schwatzen.
Den Schirm brauchte es nicht unbedingt am Schlossrueder Öpfeltag, denn es regnete nicht in Strömen und gegen den Nieselregen hatte niemand etwas, denn zurzeit sind wir für jeden Tropfen dankbar. Der Marktbetrieb war bunt und vielseitig wie immer, an rund 35 Marktständen gab es allerhand zu betrachten und zu kaufen, wobei natürlich regionale Produkte und Spezialitäten im Vordergrund standen.
Es gab allerlei zu degustieren, hier duftete es nach feinem Raclette, professionell zubereitet von Mitarbeitenden des neu eröffneten Chäsiladens, dort war die oberste regionale Landfrau am Backen von Öpfelchüechli, bei der Metzgerei wartete ein feines Zmittag mit Aargauerbraten, Kartoffelstock und Erbsli-Rüebli. Der Stand mit der Hofglace durfte auch nicht fehlen, und der Schuhmachermeister bot die idealen Schuhcremes für alle Arten Leder an.
Holzschnitzereien, ganze Holzhäuschen, gehäkelte Erd- und andere Beeren und sogar ein gehäkeltes Spiegelei waren im Angebot. Selbstverständlich dominierten die Erzeugnisse aus Pflanzplätzen, Obstgärten und Bienenstöcken, nebst Köstlichkeiten aus Küche und Keller. Und selbstverständlich gab es wiederum frischgepressten Apfelsaft.
Kulinarisches Angebot
Ein Marktbummel macht hungrig. Neben der Rufer-Catering-Metzg boten auch der Gasthof Storchen und die Schmettebeiz ihre Spezialitäten an. Bei der alten Chäsi war die antike Militärbäckerei in Betrieb, wo neben Holzofenbrot und Kaffee auch verschiedene süsse Backwaren zum Verweilen einluden. Multikulti in der Schmettebeiz, wo Mila ein tschechisches Gulasch mit eben so viel Zwiebeln wie Fleisch stundenlang gekocht hatte.
Frieda Steffen



