Erster DTM-Sieg für das Safenwiler Emil-Frey-Racing-Team in Zandvoort

Das Safenwiler Team Emil Frey Racing feierte am DTM-Wochenende im niederländischen Zandvoort mit dem Italiener Matteo Cairoli im Ferrari 296 GT3 einen Sieg. Teamkollege und Lokalmatador Thierry Vermeulen fuhr vor heimischem Publikum ebenfalls aufs Podest. Der Sonntag verlief für das Team nicht mehr so erfolgreich.

Erster Saisonsieg für Emil Frey Racing: DTM-Rookie Matteo Cairoli (links) triumphierte in Zandvoort, Teamkollege Thierry Vermeulen fuhr im zweiten Ferrari aus Safenwil auf Rang 3.Bild: Gruppe C Photography/ZVG
Erster Saisonsieg für Emil Frey Racing: DTM-Rookie Matteo Cairoli (links) triumphierte in Zandvoort, Teamkollege Thierry Vermeulen fuhr im zweiten Ferrari aus Safenwil auf Rang 3.Bild: Gruppe C Photography/ZVG

Bereits im Qualifying zum Samstagsrennen sorgte Emil Frey Racing für Aufsehen: Matteo Cairoli holte sich die Pole Position, Vermeulen komplettierte die erste Startreihe mit Rang zwei. Im Rennen liess sich Cairoli die Führung nicht mehr nehmen und fuhr in seinem erst dritten DTM-Rennen souverän zum Sieg.

Thierry Vermeulen verlor beim Start zwar eine Position, verteidigte aber Rang drei bis ins Ziel und feierte damit sein erstes DTM-Podium. Zudem gelang dem Team beim Boxenstopp von Vermeulen der schnellste Reifenwechsel des Tages. Cairoli wurde zusätzlich zum «Driver of the Day» gewählt.

Auch am Sonntag zeigte das Team eine starke Leistung. Vermeulen startete erneut aus der ersten Reihe und kämpfte lange sogar um den Sieg. Nach einem starken Restart übernahm der Niederländer zwischenzeitlich die Führung und setzte sich vom Feld ab. Ein Fehler beim zweiten Boxenstopp kostete jedoch wertvolle Sekunden. Mit gebrauchten Reifen fiel Vermeulen in der Schlussphase noch auf Rang 5 zurück. Matteo Cairoli, der nach seinem Sieg mit Zusatzgewicht starten musste, belegte am Sonntag Platz elf.

Feller einmal 10. und 11.

Nicht um den Sieg mitfahren konnte der einzige Schweizer Fahrer im DTM-Feld. Der Aargauer Ricardo Feller (25) verpasste im ersten Rennen in seinem Manthey-Porsche die Top Ten als Elfter nur knapp. Immerhin schnappte er sich die schnellste Rennrunde.

Nach einer Aufholjagd von Startplatz 16 aus schaffte er es am Sonntag im zweiten Lauf doch noch in die Top Ten. Er wurde 10. Die nächsten Rennen finden am 20. und 21. Juni in Deutschland statt. EFR/RAN