Gemeinde schliesst das Steuerjahr 2025 leicht unter Budget ab
Der Steuerabschluss 2025 der Gemeinde Holziken fällt insgesamt solide aus. Mit einem gesamten Netto-Steuerertrag von 4’108’167 Franken – inklusive Sondersteuern – wurde das Budget von 4’123’100 Franken nur knapp verfehlt. Die Differenz beträgt 14’932 Franken oder rund 0,4 Prozent.

Die allgemeinen Gemeindesteuern bilden weiterhin das Rückgrat der Gemeindefinanzen. Insgesamt resultierte hier ein Nettoertrag von 3’929’021.35 Franken. Gegenüber dem Budget entspricht dies einem Minderertrag von rund 49’979 Franken oder 1,26 Prozent.
Die Einkommens- und Vermögenssteuern natürlicher Personen blieben unter den Erwartungen. Statt der budgetierten 3’749’000 Franken konnten 3’682’907 Franken in Rechnung gestellt werden. Damit liegt der Ertrag rund 66’000 Franken beziehungsweise 1,8 Prozent unter Budget.
Zusätzlich mussten Verlustabschreibungen von 10’280 Franken verbucht werden. Aus der Bewirtschaftung früher abgeschriebener Steuerforderungen konnten hingegen 6683 Franken wieder eingebracht werden. Gleichzeitig erhöhte sich die Wertberichtigung auf gefährdeten Steuerausständen um 23’000 Franken.
Quellensteuerndeutlich über Budget
Erfreulich entwickelte sich der Ertrag aus den Quellensteuern. Mit 127’321 Franken übertrafen diese das Budget von 95’000 Franken um rund 32’300 Franken oder 34 Prozent deutlich. Die Mehreinnahmen sind in erster Linie auf die Abarbeitung von Pendenzen beim Kanton zurückzuführen.
Der Ertrag aus Aktiensteuern (juristische Personen) erreichte mit 148’658 Franken das Budget von 165’000 Franken nicht. Es resultierte ein Minderertrag von rund 16’300 Franken beziehungsweise knapp 10 Prozent. Zusätzlich mussten Verlustabschreibungen von 3269 Franken verbucht werden.
Sondersteuern bringendeutliche Mehreinnahmen
Sehr positiv entwickelten sich die Sondersteuern. Netto konnten hier 179’146 Franken vereinnahmt werden – bei einem Budget von 144’100 Franken. Dies entspricht Mehreinnahmen von 35’046 Franken oder rund 24 Prozent.
Hauptgrund für dieses erfreuliche Resultat sind höhere Einnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern. Statt der budgetierten 110’000 Franken flossen 123’082 Franken in die Gemeindekasse.
Auch bei den Erbschafts- und Schenkungssteuern ergaben sich mit 34’632 Franken deutlich höhere Erträge als die budgetierten 10’000 Franken. Diese Positionen trugen massgeblich da-zu bei, die Mindererträge bei den allgemeinen Gemeindesteuern teilweise zu kompensieren.GEM/LA