Grosser Überschuss in der Jahresrechnung
Die Rechnung 2025 der Einwohnergemeinde Suhr schloss mit einem um rund 2 Millionen Franken besseren Ergebnis ab als erwartet. Statt des budgetierten Aufwandüberschusses von 475’000 Franken resultierte ein Plus von 1’523’000 Franken.

Dieses Ergebnis kam vor allem aufgrund der folgenden grösseren Abweichung gegenüber dem Budget 2025 zustande: Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern (+0,658 Mio.), bei den Quellensteuern (+0,531 Mio.) und den Gewinn- und Kapitalsteuern juristische Personen (+0,646 Mio.) fielen Mehrerträge an. Ein Teil des Mehrertrages entstand durch Steuern aus Kapitalzahlungen (Auszahlung Pensionskasse und 3. Säule, Finanzierung Wohneigentum). Diese Einnahmen sind nicht planbar und nicht wiederkehrend.
Im Asylwesen kam es einerseits zu Minderaufwendungen bei Zahlungen an private Haushaltungen und andererseits gab es Mehrerträge bei Rückvergütungen durch den Bund (via Kanton). Die Mehrerträge aus den Rückvergütungen rühren aus den Jahren 2019–2024 und führten mit den Minderaufwendungen zu einem um rund 1,1 Millionen Franken besseren Resultat im Bereich Asylwesen.
Bei den sogenannten Restkosten im Bereich stationäre und ambulante Pflege kam es zu Mehraufwendungen von 0,7 Millionen Franken (total rund 2,6 Mio.). Wie bei den meisten anderen Gemeinden haben diese Kosten in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Dies aufgrund zunehmender Fälle und höherer Pflegestufen.
Zudem stiegen auch die Beiträge an den Kanton sowie an öffentliche Unternehmungen im Bereich berufliche Grundbildung um knapp 0,2 Millionen auf rund 1,2 Millionen Franken.
Das bessere Resultat im Bereich Asyl um 1,1 Millionen und die zirka 0,5 Millionen Franken Mehrerträge bei den juristischen Steuern dürfen als ausserordentlich betrachtet werden. Ohne diese Positionen wäre das Ergebnis leicht negativ ausgefallen.
Die Nettoschuld sinkt auf 1,4 Millionen Franken oder 120 Franken pro Kopf (2024: 466 Franken). PNS