Huplant doppelt ausgezeichnet
Vor rund 600 Gästen ist am 23. April der Aargauer Unternehmenspreis 2026 verliehen worden. Die Huplant Pflanzenkulturen AG aus Hirschthal überzeugte gleich doppelt, während smARTec aus Aarau und Lumvin aus Baden weitere Ausrufezeichen setzten.

Zum 19. Mal ehrten die Aargauische Kantonalbank (AKB) und der Aargauische Gewerbeverband (AGV) herausragende Unternehmen. Im Emil Frey Classic Cars Center in Safenwil wurde deutlich: Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten zeigt sich die Stärke der Aargauer KMUs.
AGV-Präsident Benjamin Giezendanner betonte die Bedeutung des Gewerbes als Rückgrat der Wirtschaft. Auch AKB-Direktionspräsident Dieter Widmer hob den Mut und die Anpassungsfähigkeit der Unternehmen hervor. Gastreferent Christoph Schaltegger mahnte gleichzeitig, dass die Schweiz ihre finanziellen Prioritäten künftig klarer setzen müsse.
Huplant überzeugtauf ganzer Linie
Zur grossen Gewinnerin des Abends wurde die Huplant Pflanzenkulturen AG. Das Familienunternehmen aus Hirschthal erhielt den Preis als bestes regionales Unternehmen und sicherte sich zudem den Publikumspreis. Seit der Gründung 2001 hat sich Huplant vom kleinen Betrieb zum modernen Bio-Produzenten mit eigenem Gartencenter entwickelt. Die Jury würdigte insbesondere die konsequente Ausrichtung auf Pflanzen, die nachhaltige Unternehmensführung sowie die starke Identifikation von Mitarbeitenden und Inhaberfamilie.
smARTec national an der Spitze
In der Kategorie «Bestes Aargauer Unternehmen national» setzte sich die smARTec Veranstaltungstechnik AG durch. Das in Aarau beheimatete Unternehmen gilt als führender Anbieter für Eventtechnik und digitale Veranstaltungen. Die Jury lobte die hohe Innovationskraft, die schlanke Organisation sowie die konsequente Nachwuchsförderung. Mit Standorten unter anderem in Zürich und Bern ist smARTec schweizweit präsent.
Nachhaltigkeit ausgezeichnet
Der Leuchtturmpreis ging an die Lumvin AG aus Baden. Ausgezeichnet wurde ein Projekt zur nachhaltigen Sanierung der Beleuchtung an der Berufsschule Lenzburg. Durch die Wiederverwendung bestehender Leuchten konnten Ressourcen geschont und Betriebskosten gesenkt werden. PD/LA