Ja zur Strassensanierung – Diskussion um zwei Wörter

Die Schlossrueder Stimmberechtigten haben an der Sommergemeindeversammlung einen Kredit von 150’000 Franken für die Sanierung der Strasse Niederhofen gutgeheissen. Für die längste Diskussion sorgte jedoch die Teilrevision des Bestattungs- und Friedhofsreglements.

Gemeindeammann Martin Goldenberger (rechts) würdigte Christian Tanner, Marianne Goldenberger und Gotthold Müller für ihr Wirken zu Gunsten der Gemeinde.Bild: ST.
Gemeindeammann Martin Goldenberger (rechts) würdigte Christian Tanner, Marianne Goldenberger und Gotthold Müller für ihr Wirken zu Gunsten der Gemeinde.Bild: ST.

An der Open-Air-Gemeindeversammlung auf dem Schulhausplatz nahmen 54 der 638 Stimmberechtigten teil. Einstimmig genehmigt wurde der Kredit von 150’000 Franken für die Sanierung der Strasse Niederhofen, die letztmals vor mehr als 30 Jahren instand gestellt worden war. Auch die Jahresrechnung 2025 mit einem Aufwandüberschuss von rund 378’000 Franken wurde diskussionslos verabschiedet. Positiv fiel dagegen die Kreditabrechnung für die neue Heizung im Schul- und Gemeindehaus aus: Der bewilligte Kredit von 400’000 Franken wurde um rund 176’000 Franken unterschritten.

Für die einzige grössere Debatte sorgte die Teilrevision des Bestattungs- und Friedhofsreglements. Zwei Formulierungen gaben Anlass zu Diskussionen. So verlangten Stimmberechtigte, dass der Begriff «können» durch «werden» ersetzt und der unbestimmte Begriff «langjährig» durch «mindestens zehn Jahre» präzisiert wird. Nach einem etwas komplizierten Abstimmungsverfahren hiess die Versammlung beide Änderungen gut. Unter «Varia» informierte der Gemeinderat unter anderem über die geplante Einführung einer kostenpflichtigen Randstundenbetreuung sowie über den Stand der Bau- und Nutzungsordnung. Zudem wurde bekanntgegeben, dass Schlossrued sein 975-jähriges Bestehen in diesem Jahr mit einem kleineren Anlass für die Bevölkerung feiern wird. ST/LA