Kampfkunst verbindet Generationen
6000 Besucherinnen und Besucher weilten an den SKEMA Open Doors – auch Aarau war stark vertreten

Die SKEMA-Kampfkunstakademie, die grösste der Schweiz, öffnete am Samstag zum zweiten Mal ihre Türen und lockte rund 6000 Besucherinnen und Besucher in die Saalsporthalle Zürich. Insgesamt absolvierten 1600 Prüflinge aus den SKEMA-Schulen der ganzen Schweiz ihre Kampfkunstprüfungen. Sie präsentierten Kung Fu, Selbstverteidigung, Tai Chi und Qi Gong vor einem grossen Publikum. Unter den Gästen befanden sich Vertreterinnen und Vertreter aus Sport und Politik, Sponsoren, Medienschaffende sowie Familien und Freunde der Teilnehmenden.
Auch aus Aarau reisten zahlreiche SKEMA-Schülerinnen und -Schüler nach Zürich. Kinder, Jugendliche und Erwachsene nahmen an den Prüfungen teil und repräsentierten ihre lokale Schule vor einem grossen Publikum. Damit war Aarau bei diesem schweizweiten Anlass über mehrere Generationen hinweg stark vertreten.
Nach der offiziellen Eröffnung um 10 Uhr gehörte die Fläche zunächst den 844 Kindern. In einer eindrücklichen Monumental-Aufstellung führten sie ihre Bewegungen gemeinsam und synchron aus. In den anschliessenden Kinderprüfungen wurden die Techniken zunehmend anspruchsvoller und die Ausführungen präziser. Ein besonderer Höhepunkt war die Schwertform, die von einer Kindergruppe vorgeführt wurde.
Auch die 481 Jugendlichen überzeugten mit konzentrierten und dynamischen Darbietungen. Besonders eindrücklich war die Vorführung von zwei Jugendlichen aus der SKEMA-Schule Aarau: Im Kreis stellten sie sich mehreren Angreifern, die aus unterschiedlichen Richtungen auf sie zukamen. Die Demonstration zeigte, wie wichtig Aufmerksamkeit, taktisches Denken und gezielte Bewegungen in der Selbstverteidigung sind. Parallel dazu absolvierten 275 Erwachsene ihre Prüfungen, die bis zur elften Kung-Fu-Stufe reichten.
Dass Kampfkunst Menschen über Generationen hinweg verbindet, wurde bei der Tai-Chi-Vorführung besonders deutlich. Die Atmosphäre in der Halle wurde ruhiger, als über 100 SKEMA-Instruktorinnen und -Instruktoren, Schülerinnen und Schüler sowie Seniorinnen und Senioren ihre fliessenden und achtsamen Bewegungsabläufe präsentierten. Die älteren Teilnehmenden waren dabei weit mehr als Darbietende: Sie unterstützten die Durchführung des Anlasses oder stellten sich selbst Selbstverteidigungsprüfungen.
Ein gemeinsames Erlebnis mit Ausstrahlung nach Aarau
Für die Schülerinnen und Schüler aus Aarau war die Teilnahme an den Open Doors mehr als eine Prüfung. Sie konnten ihre Fortschritte vor grossem Publikum präsentieren, andere Kampfkunstbegeisterte kennenlernen und erleben, wie viele Menschen unterschiedlichen Alters dieselbe Leidenschaft teilen. pd