Katholiken stellen sich mit der Vision 2045 für die Zukunft auf

Der Hauptsitz der Römisch-Katholischen Kirche Aargau, an der Feerstrasse in Aarau.Bild: ZVG
Der Hauptsitz der Römisch-Katholischen Kirche Aargau, an der Feerstrasse in Aarau.Bild: ZVG

Die Römisch-Katholische Kirche im Aargau blickt auf ein herausforderndes Jahr 2025 zurück. Sparmassnahmen, personelle Engpässe und strategische Fragen prägten die Arbeit der Landeskirche. Gleichzeitig schliesst die Jahresrechnung deutlich besser ab als budgetiert. Mit dem Projekt «Fit für die Zukunft» soll die Kirche langfristig neu ausgerichtet werden.

Besseres Rechnungsergebnis als erwartet

Die Jahresrechnung 2025 der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau weist einen Ertragsüberschuss von rund 44’000 Franken aus. Budgetiert gewesen war ursprünglich ein Defizit von über 635’000 Franken. Gründe für das bessere Ergebnis sind unter anderem tiefere Personalkosten aufgrund unbesetzter Stellen sowie bereits umgesetzte Sparmassnahmen. Auch die Propstei Wislikofen konnte ihre Erträge steigern.

Das vergangene Jahr stand insgesamt im Zeichen des Wandels. Die Landeskirche überprüfte ihre Aufgaben und setzte über 40 Spar- und Strukturmassnahmen um. Standorte wurden aufgegeben und Arbeitsplätze zusammengelegt. Gleichzeitig erschwerten längere Vakanzen insbesondere im pastoralen Bereich die Arbeit.

Mit dem Projekt «Fit für die Zukunft – Vision 2045 und Strategie der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau» will die Kirche nun ihre langfristige Ausrichtung definieren. Rund 250 Personen beteiligten sich an einer Umfrage zur geplanten Vision 2045. Über den aktuellen Stand informiert der Kirchenrat an der Frühlingssynode vom 10. Juni in Aarau. Dort werden auch Jahresbericht und Rechnung 2025 behandelt. Kath/LA