Leichter Rückgang der Einnahmen

Die Gemeinde Muhen schliesst das Steuerjahr 2025 mit Einnahmen von 12,05 Millionen Franken ab. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von rund 203’000 Franken beziehungsweise 1,66 Prozent. Auch das Budget wurde um rund 210’000 Franken (1,71 Prozent) unterschritten.

Mit 11,69 Millionen Franken bilden die allgemeinen Gemeindesteuern weiterhin das Fundament der Gemeindefinanzen. Sie lagen knapp 200’000 Franken unter dem budgetierten Betrag und rund 158’000 Franken unter dem Vorjahreswert. Innerhalb dieser Steuerkategorie zeigte sich insbesondere bei den Einkommens- und Vermögenssteuern ein Rückgang. Diese fielen um rund 167’000 Franken tiefer aus als 2024. Leicht rückläufig entwickelten sich auch die Aktiensteuern, die gegenüber dem Vorjahr um rund 2 Prozent sanken.Positiv entwickelte sich hingegen der Bereich der Quellensteuern: Hier verzeichnete die Gemeinde einen Anstieg von knapp 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr, was einen Teil der Mindereinnahmen kompensieren konnte.

Grössere Abweichungen zeigen sich bei den Sondersteuern. Insgesamt sanken die Einnahmen in diesem Bereich gegenüber 2024 um rund 44’000 Franken beziehungsweise 10,8 Prozent.

Während die Nach- und Strafsteuern um rund 16’000 Franken zurückgingen, lagen die Erbschafts- und Schenkungssteuern um rund 70’000 Franken höher als im Vorjahr. Deutlich tiefer fielen hingegen die Grundstück-gewinnsteuern aus: Sie sanken um rund 130’000 Franken beziehungsweise 47 Prozent. Diese starke Abnahme ist massgeblich für das insgesamt tiefere Ergebnis im Bereich der Sondersteuern verantwortlich.RAN/GEM