Lukas Wernli kehrt als Geschäftsführer zum HSC zurück

Ein vertrautes Gesicht übernimmt wieder Verantwortung beim HSC Suhr Aarau: Lukas Wernli kehrt zur Saison 2026/27 als Geschäftsführer zurück. Nach mehreren Jahren in der höchsten Liga bei Pfadi Winterthur zieht es den 34-Jährigen zurück zu seinen Wurzeln – aus Überzeugung, mit klaren Vorstellungen und dem Ziel, den Verein nachhaltig für die Zukunft aufzustellen.

Lukas Wernli (links) kehrt zur Saison 2026/27 als Geschäftsführer zum HSC Suhr Aarau zurück. Präsident Dieter Camenzind (rechts) freut sich über den wichtigen Schritt für die Zukunft des Vereins.Bild: HSC
Lukas Wernli (links) kehrt zur Saison 2026/27 als Geschäftsführer zum HSC Suhr Aarau zurück. Präsident Dieter Camenzind (rechts) freut sich über den wichtigen Schritt für die Zukunft des Vereins.Bild: HSC

Lukas Wernli wird Pfadi Winterthur im Sommer 2026 verlassen – ein Schritt, der ihm nicht leichtgefallen sei. Ausschlaggebend war eine persönliche Standortbestimmung, bei der Aspekte wie Lebensqualität und familiäre Nähe zunehmend an Bedeutung gewannen. Die Rückkehr zum HSC Suhr Aarau sei gut überlegt und basiere auch auf dem Vertrauen, das ihm die Vereinsführung entgegenbringe, lässt sich Lukas Wernli zittieren.

Privater Faktor entschied

Wernli lebt mit seiner Familie in der Region Aarau. Künftig möchte er seinen beruflichen und privaten Lebensmittelpunkt wieder stärker vereinen. «Dass ich meine Berufung im Handball künftig wieder direkt vor der Haustüre ausüben darf, wird im jetzigen Stadium meines Lebens wieder ein Privileg», sagt er.

Wernli ist beim HSC gross geworden und hat dessen Entwicklung über Jahre hinweg mitgeprägt. Die bewusste Distanz der vergangenen Zeit habe ihm geholfen, eine neue Perspektive einzunehmen. «Ich bin überzeugt, dass dieses Gefühl, ein Teil der HSC-Familie zu sein, mit der Rückkehr wieder stärker wird», erklärt er. In den vergangenen fünf Jahren sammelte Wernli bei Pfadi Winterthur wertvolle Erfahrungen in einem deutlich grösseren und professionelleren Umfeld. Besonders die Infrastruktur und die organisatorischen Abläufe hätten ihn geprägt. «Ich habe viel Unterstützung und Vertrauen erfahren und enorm viel gelernt. Dafür bin ich sehr dankbar», sagt Wernli.

Dieses Know-how will er nun als gereifte Persönlichkeit wieder in Suhr Aarau einbringen. Ein besonderes Augenmerk legt er auf die Weiterentwicklung der Infrastruktur sowie auf das Auftreten des Vereins nach aussen. «Der HSC Suhr Aarau muss wieder sicht- und spürbarer werden», betont er. Dabei gehe es ihm um nachhaltige Strukturen – unabhängig vom sportlichen Erfolg.

Glücksfall für den HSC

HSC-Präsident Dieter Camenzind bezeichnet die Rückkehr Wernlis als wichtigen Baustein für die Zukunft des Vereins. «Es ist für uns sehr wertvoll, wieder einen Geschäftsführer in einem Vollzeitpensum zu haben», sagt Camenzind. Wernli werde nicht nur die bestehende Organisation stärken, sondern auch neue Projekte vorantreiben. Dass mit Lukas Wernli ein erfahrener Geschäftsführer aus der höchsten Liga und zugleich ein Rückkehrer gewonnen werden konnte, sei für den HSC Suhr Aarau ein grosser Gewinn. «Wir freuen uns sehr, dass er sich für uns entschieden hat», so Camenzind.HSC/LA