Mit Rebstock und Weingenuss

Die Entfelder Sänger unternahmen ihre Chorreise in den Aargauer Jura. Höhepunkte waren unter anderem eine Weindegustation und eine Museumsbesichtigung.

Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in die Lagerung und Reifung der Weine.Bild: zvg
Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in die Lagerung und Reifung der Weine.Bild: zvg

Kürzlich fanden sich bei bewölktem Himmel auf dem Schulhausplatz in Unterentfelden die Entfelder Sänger in Begleitung zur Chorreise in den Aargauer Jura ein. Nach der Begrüssung startete die Reise im komfortablen Pegasus-Bus zur ersten Station der Reise. Die Fahrt durch den Jura führte über kurvenreiche Strassen zur mächtigen Linde von Linn. Der idyllische Ort erwartete die «Männerchörler» zum Verweilen und Staunen.

Nach einer kurzen Pause ging es wei-ter nach Remigen zum renommierten Weingut Hartmann. Dort fand eine Weindegustation statt. Die Teilnehmer konnten bei einer kurzen Wanderung durch den Rebberg interessante Erklärungen zu den Rebsorten und dem Weinbau erhalten. Unter fachkundiger Anleitung erfuhr man viel über die verschiedenen Rebsorten und die Kunst der Weinproduktion. Die Wanderung durch den Weinberg bot nicht nur einen herrlichen Ausblick, sondern auch interessante Einblicke in die Weinbaukultur in dieser Region.

Im Anschluss erfolgte die Besichtigung des Weinguts, bei der der Keller mit seinen edlen Tropfen besichtigt wurde. Hier erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Lagerung und Reifung der Weine, was das Wissen um die Weinproduktion weiter vertiefte. Nach dieser lehrreichen und genussvollen Zeit wurde ein Mittagessen serviert, das aus einem Kernotto (Urdinkel, anstelle von Reis) mit Gemüse und der eigenen regionalen Sensus-Wurst bestand. Diese Gaumenfreuden rundeten den Aufenthalt im Weingut ab. Nach dem Mittagessen führte die Reise, trotz starkem Regen, mit Umwegen zum Nagler- und Strickwarenmuseum in Sulz.

Dort wartete eine Besichtigung des Museums. Diese beiden Einrichtungen boten spannende und unbekannte Einblicke in die Geschichte und die Techniken des Strickens sowie in die Kunst des Nagelns. Die Vorführungen und die Vielfalt der Ausstellung mit den liebevoll gestalteten Exponaten machten den Besuch zu einem kulturellen Höhepunkt. Ein kleiner Imbiss rundete den Museumsbesuch ab, bevor die Heimfahrt nach Unterentfelden angetreten wurde.

Die Teilnehmer nahmen viele Eindrücke und kulinarische Erinnerungen mit nach Hause, die diese Reise der Entfelder Sänger zu einem unvergesslichen Erlebnis machten. Mit einem Applaus und einem herzlichen Dank an Andreas Brunner für die interessanten Erklärungen und die Organisation der abwechslungsreichen Reise sowie an Fahrer Alois Willi von Pegasus-Bus für die angenehme und sichere Fahrt endete der Ausflug. Alle waren sich einig: Das Schöne liegt so nah. pbr