Motiviertes Team hinter der Theke

Mit dem Chäsiladen in Schlossrued geht es weiter. Cornelia Frey und ihr Team starteten mit Volldampf. Drei Tage dauerten die Eröffnungsaktivitäten; sie endeten in einer veritablen Dorfchilbi mit Musik und Glücksrad, Wurst und Brot.

Das neue Chäsi-Team mit (von links) Cornelia, Alysha und Dona bei einer wohlverdienten Verschnaufpause.Bilder: Frieda Steffen

Das neue Chäsi-Team mit (von links) Cornelia, Alysha und Dona bei einer wohlverdienten Verschnaufpause.Bilder: Frieda Steffen

Das Ad-hoc-Ensemble Zmoos-Aegerter sorgte am Eröffnungstag für aufgelockerte Stimmung.

Das Ad-hoc-Ensemble Zmoos-Aegerter sorgte am Eröffnungstag für aufgelockerte Stimmung.

Für die Bevölkerung im Ruedertal und sogar in der ganzen Region war es ein Freudentag, als bekannt wurde, dass der Chäsiladen mit Postagentur nach dem Wegzug von Nicole Frei weitergeführt werden wird. So ist es nicht verwunderlich, dass sich am vergangenen Samstag, zum grossen Eröffnungsfest, Scharen von hoffentlich künftigen Kunden einfanden, um eine Gratiswurst mit Brot zu geniessen, den Klängen des Ad-hoc-Ensembles Zmoos-Aegerter zu lauschen und Einkäufe beim neuen Team hinter der Theke zu tätigen.

Die Chäsi-Fassade war mit vielen bunten Luftballons dekoriert, die sehr einladend wirkten. Und die beschwingte Musik mit Akkordeon, Schwyzerörgeli und Bass sorgte, zusammen mit dem elektronischen Glücksrad, für Chilbistimmung. Über dem ganzen Szenario schwebte der verlockende Duft gebratener Würste. Diese Ambiance lud einerseits zum Verweilen ein, andererseits hatte das Verkaufsteam, bestehend aus Cornelia Frey, ihrer Schwester, Tochter Alysha und Cornelias Arbeitskollegin Dona, kaum Zeit, diese Stimmung zu geniessen. Sie hatten alle Hände voll zu tun.

Als Trudi Tanner, die den Chäsiladen während 27 Jahren mustergültig geführt hatte, 2023 das Rentenalter erreichte, trat Nicole Frei in ihre Fussstapfen. Nun übergab diese den Chäsi-Laden an Cornelia Frey und ihrem Team. Für die Ruedertaler ist das ein Glücksfall, denn wenn der Chäsi-Laden nicht mehr wäre, würde ein schönes Stück Lebensqualität verloren gehen. Und vielleicht kann der Chäsi-Laden sogar wieder zum Dorftreffpunkt werden, wie vor Jahrzehnten, als die Bauern noch ihre Milch in die Chäsi lieferten. Frieda Steffen