Nachwuchsstar Pablo Werder reitet vor Heimpublikum

Am zweiten Renntag im Aarauer Schachen steht am 31. Mai auch der Suhrer Galoppreiter Pablo Werder im Fokus. Der 20-Jährige gehört zu den grössten Schweizer Nachwuchstalenten und möchte in seiner Heimat an frühere Erfolge anknüpfen.

Pablo Werder gewann zuletzt auf «Monte Castelo» das Flachrennen am Muttertag im Aarauer Schachen.Bilder: Michèle Forster/Christian Mettler
Pablo Werder gewann zuletzt auf «Monte Castelo» das Flachrennen am Muttertag im Aarauer Schachen.Bilder: Michèle Forster/Christian Mettler

Mit gerade einmal zwanzig Jahren zählt Werder bereits zu den prägenden Figuren des Schweizer Galopprennsports. Das Jahr 2025 markiert einen entscheidenden Meilenstein in seiner Karriere. Seine persönlichen Highlights im letzten Jahr lassen sich sehen: Gewinn des Championat in der Schweiz und sein erster Sieg in Frankreich. Vor allem der Erfolg im Ausland steht für den nächsten Schritt – hinaus auf internationales Terrain.

Leidenschaft begann im Schachen

Trotz dieser Erfolge ist seine Verbundenheit zur Heimat ungebrochen. «Der Aarauer Schachen ist mein Heimatort. Die Leute, die Atmosphäre – ich bin in Aarau einfach zu Hause.» Hier begann seine Leidenschaft für den Rennsport. Als Kind verfolgte er die Rennen vom Boden aus, bis ihn Rolf Gossweiler vom Stall Zürisee erstmals in den Führring mitnahm – ein prägender Moment, der seinen Weg bestimmte.

Auf seinem bisherigen Weg wurde Werder von wichtigen Persönlichkeiten begleitet. Besonders nennt er Trainer Andreas Schärer, bei dem er viel lernen durfte, sowie die noch aktiven Reiter Tim Bürgin und Clément Lheureux.

Auf die Frage nach dem Pferd, das er am liebsten einmal geritten hätte, bleibt Pablo Werder pragmatisch – und zugleich poetisch: «Da kann ich keines nennen, denn jedes hat seinen eigenen Touch.» Eine Aussage, die seine Wertschätzung für seine vierbeinigen Partner unterstreicht.

Hohe Ziele

Abseits der Rennbahn lebt Werder das Leben eines 20-Jährigen – doch Hobbys ohne Pferde gibt es kaum. Seine sportlichen Ziele sind klar: Nochmals Champion werden und grosse Rennen wie das Schweizer Derby, den Jockey Club und den GP St. Moritz gewinnen.

Der Saisonauftakt am Muttertag verlief noch nicht ganz nach Werders Vorstellungen. Beim nächsten Renntag in Aarau am 31. Mai bietet sich ihm nun die nächste Chance, sein Können unter Beweis zu stellen. Nadine Gut/ARV