Schulhaus- und Turnhallensanierung schreitet voran
Trotz einer kleinen Überraschung liegen die Arbeiten an der Kirchleerber Turnhalle im Zeitplan. Die Gemeinde rechnet weiterhin damit, die beiden Sanierungsetappen wie geplant umzusetzen.
Die Sanierung des Kirchleerber Schulhauses und der Turnhalle ist in vollem Gange. Gestartet hat die Gemeinde mit der Turnhalle. Das Schulhaus folgt danach. Die Arbeiten sind laut dem Kirchleerber Vizeammann Fabian Müller auf Kurs. «Bis jetzt läuft alles wie geplant», zeigt er sich erfreut. Die Rückbauarbeiten seien bereits abgeschlossen. Im Raum für das technische und textile Gestalten im Untergeschoss sei die Trockenbauwand für das provisorische Schulzimmer bereits eingezogen. Das Zimmer wird dann während der zweiten Etappe – der Sanierung des Schulhauses – als Klassenzimmer gebraucht.
Dass bis jetzt alles glatt gelaufen ist, sei nicht zuletzt der Verdienst des Planungsbüros «as zwöi gmbh». «Insbesondere Projektleiter Simon Richner gilt ein grosser Dank für seinen unermüdlichen Einsatz und die hervorragende Zusammenarbeit», sagt Müller.
Asbest fachgerecht entsorgt
«Dass in der Lehrergarderobe Asbest verbaut war, wussten wir», so Müller. Glücklicherweise aber nur in geringem Umfang. «Er wurde bereits fachgerecht entfernt.» Eine kleine Überraschung gab es aber dennoch. Man habe ein Abflussrohr entdeckt, von dem niemand gewusst habe.
Auch in Sachen Brandschutz geht es vorwärts. Die Brandschutztüren bei der neuen Eingangstür sowie beim künftigen Stuhl- und Tischlager sind eingebaut. Die geplanten Notausgänge wurden entsprechend den Vorgaben verbreitert.
Derzeit laufen verschiedene Elektroinstallationen. Unter anderem werden die Anschlüsse für die neuen Leuchten vorbereitet. Kürzlich montierten die Arbeiter in den verschiedenen Räumen die Unterkonstruktionen für die Metall- beziehungsweise Spanndecken (im Multifunktionsraum, ehemals Singsaal). Anschliessend folgen die Montage der Leuchten, Schränke, Türzargen und Türblätter, die Malerarbeiten sowie das Verlegen der neuen Vinylböden. Zum Abschluss wird das neue elektronische Schliesssystem eingebaut, programmiert und in Betrieb genommen.
Im August 2027 ist dann der Start der Schulhaussanierung vorgesehen. Während dieser Zeit können die Schülerinnen und Schüler dann punktuell auf den provisorischen Klassenraum im Untergeschoss der Turnhalle ausweichen.
«Uns ist bewusst, dass das ein straffer Terminplan ist», sagt Fabian Müller. Er sei aber zuversichtlich, dass die Gemeinde diesen einhalten könne.
Rafael Hüssy