Staffelbacher erweisen sich im Bünderland als sehr treffsicher
Die Staffelbacher Schützen schossen im schönen Rothenbrunnen ihre Programme für das ESF. Der kleine sympathische Schiessplatz, direkt am Rhein gelegen, brachte den Staffelbacher Schützen Glück. Am Mittag beim Abrechnen konnte man feststellen, dass alle Teilnehmer einen Kranz geschossen hatten – eine Kranzquote von 100 Prozent!

Acht von elf Schützinnen und Schützen brachen schon am Samstag, 20. Juni, zum Eidgenössischen Schützenfest in Richtung Bündnerland auf. Zusammen mit drei Schlachtenbummlern liessen sie es zuerst langsam angehen: Hotelzimmerbezug, danach ein kleiner Apéro und später ein gemütliches Nachtessen in der Region Flims. So konnte man mit gutem Gefühl am nächsten Morgen in Rothenbrunnen zum Wettkampf antreten. «Ohne Mampf kein Kampf» – Nach diesem Motto wurden die Staffelbacher zuerst vom Schützenverein Rothenbrunnen mit einem währschaften Frühstück bewirtet. Dann musste jeder zeigen, was er kann.
Im kleinen Schützenhaus von Rothenbrunnen ging kein Lüftchen, und das Thermometer kletterte gegen 35 Grad. Mit Schützenjacke, Mütze und Handschuhen lief der Schweiss in Strömen. Nach hartem Kampf verschaffte das kühle Bier etwas Linderung. Zum Glück gab es auch alkoholfreies Bier, sonst wäre der Erfolg dem einen oder anderen in den Kopf gestiegen. Nach dem Mittagessen brach man in Richtung Chur ins Festzentrum auf. Nach dem Abrechnen in Chur prangte auf jeder Brust der schöne ESF-Kranz mit dem Bünder Steinbock. Auch gab es noch Bar- und Naturalpreise abzuholen.
Zu Hause in Staffelbach wurden die Schützinnen und Schützen von der Dorfbevölkerung und den übrigen Vereinen herzlich empfangen. Nach dem Fahnengruss konnte der Präsident der SG Staffelbach der Bevölkerung von den Erfolgen und Abenteuern berichten. ts