STV-Direktor Riner tritt zurück

Der Direktor des Schweizerischen Turnverbands gibt seinen Rücktritt per Ende Oktober bekannt. Bis dahin bleibt er im Amt und sorgt für eine geordnete Übergabe.

Stefan Riner tritt per Ende Oktober 2026 als Direktor des Schweizerischen Turnverbands zurück. Er war seit dem 1. März 2024 beim Turnverband tätig.Bild: ZVG
Stefan Riner tritt per Ende Oktober 2026 als Direktor des Schweizerischen Turnverbands zurück. Er war seit dem 1. März 2024 beim Turnverband tätig.Bild: ZVG

Der Direktor des Schweizerischen Turnverbands (STV), Stefan Riner, tritt per 31. Oktober 2026 von seiner Funktion zurück. Dies teilte der Verband am Dienstag mit. Der Entscheid erfolge auf eigenen Wunsch, der Zentralvorstand nehme ihn mit Bedauern zur Kenntnis.

Riner wird die operative Führung bis zur Abgeordnetenversammlung weiterhin uneingeschränkt wahrnehmen und eine strukturierte Übergabe sicherstellen. Laufende Projekte sollen ohne Unterbruch weitergeführt werden. Parallel dazu hat der Zentralvorstand den Nachfolgeprozess eingeleitet.

Prägende Jahrefür den Verband

In seiner Amtszeit habe Riner den Verband nach einer schwierigen Phase stabilisiert und wichtige Entwicklungen angestossen. Dazu zählen die Umsetzung der Verbandsstrategie sowie mehrere grössere Projekte. Auch strukturelle Reformen wurden vorangetrieben: 2025 verabschiedete der STV eine Totalrevision der Statuten sowie ein neues Organisationsreglement, die Anfang 2026 in Kraft traten.

Zudem fielen sportliche Erfolge wie das Eidgenössische Turnfest 2025 in Lausanne sowie Medaillengewinne im Kunstturnen an Welt- und Europameisterschaften in seine Amtszeit.

UnterschiedlicheFührungs-Vorstellungen

Riner begründet seinen Rücktritt unter anderem mit unterschiedlichen Vorstellungen über Führungsprozesse in einem Verband. Die stark politisch geprägten Entscheidungswege entsprächen nicht seiner Auffassung von operativer Führung. Er sehe den jetzigen Zeitpunkt als geeignet, um die Verantwortung in einer stabilen Phase zu übergeben.

STV-Zentralpräsident Fabio Corti würdigte Riners Arbeit und Engagement. Man respektiere den Entscheid und danke ihm für seine Verdienste um den Schweizer Turnsport. STV/LA