Verjüngungskur geht weiter – João Ferraz und Weitere gehen
Der HSC Suhr Aarau treibt die Kaderplanung für die kommende Saison voran. Vier Verträge werden nicht verlängert, gleichzeitig erhalten drei 2009er-Jahrgänge Ausbildungsverträge. Der Fokus liegt klar auf dem behutsamen Einbau eigener Talente.

Der HSC Suhr Aarau nutzt den Sommer für einen personellen Umbruch. Die Verträge von Teamsenior und Linkshänder João Ferraz, Torhüter Ivan Herceg und den beiden Feldspielern Finn Kreuzer und Filip Stojanoski werden nicht verlängert. Damit endet unter anderem die sechseinhalbjährige Ära von Ferraz, der seit 2019 das HSC-Spiel prägte, über 560 Tore erzielte und als Führungsspieler zwei Teilnahmen am EHF-European-Cup sowie den Gewinn des Schweizer Super Cups 2021 mitprägte. Auch Torhüter Ivan Herceg (seit 2024 im Team), Finn Kreuzer sowie Filip Stojanoski verlassen den Verein.
Klare Strategie mit jungen Kräften
Im Zentrum der Kaderplanung steht jedoch die Zukunft. Mit Torhüter Timo Regli und Rechtsaussen Lenny Mürset unterzeichnen zwei eigene Nachwuchsnationalspieler dreijährige Ausbildungsverträge. Beide sind Jahrgang 2009. Regli hat sich bereits in der U19 Elite und in der 1. Liga etabliert und wurde für einen U19-Nationalmannschaftslehrgang aufgeboten. Mürset gehört trotz verletzungsbedingter Pause zu den grossen Perspektivspielern im Verein.
Vom Partnerverein HSG Aargau Ost stösst zudem Kreisläufer Finn Anderes (ebenfalls Jahrgang 2009) mit einem Zweijahresvertrag zum HSC. Auch er ist U19-Nationalspieler und sammelte bereits Einsatzminuten in der NLB.
Die drei Talente sollen schrittweise an das QHL-Team herangeführt werden. Ihre Spielpraxis erhalten sie primär im Nachwuchs und in der 1. Liga, ergänzt durch punktuelle Einsätze im Training der ersten Mannschaft. Mit den langfristigen Ausbildungsverträgen bekennt sich der HSC Suhr Aarau klar zur eigenen Nachwuchsarbeit und setzt bei der sportlichen Entwicklung verstärkt auf junge Kräfte aus der Region. HSC/LA