Wandernd und singenddurch das obere Suhrental

Die jährliche Wanderung des Jodlerklubs Echo Reitnau startete in der Sagerei Koller in Attelwil mit einem Gottesdienst, hinterlegt mit Jodelgesang.

Gemeinsames Singen erfreute alle Teilnehmenden nach der Rückkehr zum Ausgangspunkt in der Sagerei Koller.Bild: Alfred Weigel

Gemeinsames Singen erfreute alle Teilnehmenden nach der Rückkehr zum Ausgangspunkt in der Sagerei Koller.Bild: Alfred Weigel

Am Brunnen wuschen sich die Wanderer den Schweiss von der Stirn oder nahmen einen kräftigen Schluck.Bild: Alfred Weigel

Am Brunnen wuschen sich die Wanderer den Schweiss von der Stirn oder nahmen einen kräftigen Schluck.Bild: Alfred Weigel

Die Predigt von Pfarrer Matthias Schüürmann stand unter dem Motto «Sorget euch nicht». Sorgen mussten sich die 190 an der Wanderung Beteiligten nicht machen, dafür durften sie die Schönheit der Schöpfung in freier Natur geniessen. Die von Routenplaner Beat Studer festgelegte Wegstrecke führte über vier Kilometer entlang der Hauptstrasse nach Reitnau.

Nach einem Halt ging es Richtung Suhre über die Brücke mit der Holzkonstruktion. An einem Brunnen wuschen sich Wanderer den Schweiss von der Stirn oder nahmen einen Schluck Wasser zu sich. Verdursten musste niemand, die Getränkebar auf einem Haflinger-Geländewagen hatte für jeden Durstigen etwas in der Kühlbox. Nach zwei weiteren Jodelstopps endete die Wanderung am Ausgangspunkt.

Zu Fuss oder auf dem Pferdefuhrwerk unterwegs

In der Sagerei wartete die Festwirtschaft auf hungrige Gäste. «Die Jodlerwanderung findet bei der Bevölkerung jedes Jahr riesigen Anklang. Da sie immer zur gleichen Zeit stattfindet, kann man sie leicht einplanen», meinte Chorleiterin Anna Eisenhut.

Geburtstags- und Sommer-Jutz erfreute die Marschtüchtigen genauso wie jene, die auf dem Pferdefuhrwerk von Theo Bertschi Platz nahmen. Auch die bekannten Jodellieder «Dini Seel ä chli la bambälä la» und «Das cha nur Liebi si» stimmten die Jodler an. Stellvertretend nahm Marcel Vock, Präsident des Jodlerklubs Heimelig Villmergen, eine Speckseite als grösste Gruppe mit 17 Teilnehmenden aus den Händen von Andreas Koller vom gastgebenden Jodlerklub Echo Reitnau entgegen.

Zufall war das nicht, denn Anna Eisenhut bringt auch die Jodler des befreundeten Klubs Villmergen in Hochform. In Akkordeonbegleitung von Ernst Lässer sowie zwei jungen Nachwuchsjodlern sang sie die Kinderlieder «Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad» und «S’Ramseiers wei go grase». Delegierte weiterer Vereine kamen unter anderen von den Jodelklubs Edelweiss Zofingen, Farnbüelglöggli Schachen und Schlossbrünneli Möriken-Wildegg.Alfred Weigel