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Chancen und Risiken von Gemeindefusionen

Im Kanton Aargau sind in den letzten 20 Jahren 22 Gemeindefusionen vollzogen worden – eine Entwicklung, die auch schweizweit zu beobachten ist. Welche Chancen und Risiken bietet ein Zusammenschluss einer oder mehrerer Gemeinden? Verschiedene namhafte Referenten präsentieren an der Gemeindetagung 2020 verschiedene Forschungsergebnisse und berichten aus eigener Erfahrung.

Seit dem Jahr 2000 ist die Anzahl der Gemeinden im Kanton Aargau von 232 auf 210 geschrumpft. In der Landanzeiger-Region fusionierten zuletzt Attelwil und Reitnau. Weitere zehn Gemeinden werden im Jahr 2022 verschwinden. Acht Gemeinden befinden sich aktuell im Fusionsprozess.

Wie entwickelt sich die Aargauer Gemeindelandschaft weiter und welche Auswirkungen hat eine Gemeindefusion auf die Entwicklung einer Gemeinde? Namhafte Referenten erörtern diese Fragen an der Gemeindetagung 2020, die zum sechsten Mal von der Gemeindeabteilung des Departements Volkswirtschaft und Inneres durchgeführt wird, heuer zum ersten Mal in digitaler Form.

Starke Gemeindestrukturen
Für Regierungsrat Dr. Urs Hofmann ist klar: «Die Gemeinden im Kanton Aargau sind gut aufgestellt.» Der oberste Schirmherr über die Aargauer Gemeinden durfte in den vergangenen 12 Jahren seiner Regierungszeit die Veränderung in der Aargauer Gemeindelandschaft hautnah miterleben. «Bei einer Fusion ist viel Diskussionsbedarf und Fingerspitzengefühl der Gemeindebehörden gegenüber der Bevölkerung gefragt», sagt Hofmann. Es sei wichtig, der Bevölkerung aufzuzeigen, was sich verändern werde und was gleichbleibe. «Wir pflegen im Aargau eine grosse Gemeindeautonomie und versuchen, mit den Gemeinden zusammen gute Lösungen zu finden», sagt Hofmann. So habe man gemeinsam den Finanzausgleich und die neue Lasten- und Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden über die Bühne gebracht.

Milizsystem stösst an Grenzen
Doch es sei auch eine Tatsache, dass Aufgaben komplexer geworden seien und gerade das Milizsystem, wie es in den Gemeinden zum Tragen komme, manchmal an seine Grenzen stosse. «Wir brauchen Gemeinden, die langfristig funktionstüchtig sind und die Spielraum haben, ihre Zukunft zu gestalten», so Hofmann weiter. Gemeindefusionen seien dort sinnvoll, wo die finanzielle und personelle Substanz einer Gemeinde verbessert würden und damit deren Handlungsfähigkeit im Interesse der Gemeindeautonomie gestärkt werde.

«Die Praxis zeigt, dass Gemeindefusionen mit vielfältigen Chancen verbunden sind», sagt Dr. Jean-Claude Kleiner, der mit seiner Beratungsfirma schon etliche Gemeindefusionen begleitet hat. Zu den Chancen zählen neben finanziellen Einsparungen auch die regionale Position, fachkompetente Behörden, professionelle Verwaltung, eine optimierte Raumplanung und ein neues Selbstverständnis.

Doch auch die Risiken seien nicht zu unterschätzen wie beispielsweise der Verlust der Eigenständigkeit und Identität, Verlust der Schule vor Ort, Distanz zur Verwaltung oder die Harmonisierung der Gebühren und der Gesetzgebung. «Obwohl Gemeindefusionen mittlerweile alltäglich geworden sind, handelt es sich dabei nach wie vor um anspruchsvolle Projekte», sagt Kleiner. Sachliche Argumente allein genügten nicht. Es müssten auch die finanziellen Perspektiven stimmen. «Doch Gemeindefusionen sind vor allem auch eine Herzensangelegenheit. So müssen Kopf, Herz und Portemonnaie Ja zu einer geplanten Vereinigung sagen», stellt er fest. Mit Kopf meint Kleiner, dass gewichtige Argumente vorhanden sein müssten.

Demokratiedefizite können entstehen
«Gemeindefusionen haben vor allem auch schwerwiegende Auswirkungen auf die Demokratie», sagt Dr. René Roca, Leiter des Forschungsinstituts direkte Demokratie und Vizeammann in Oberrohrdorf-Staretschwil. Diese schlagen sich unter anderem in einer tieferen Stimmbeteiligung nieder, wie eine Studie des Zentrums für Demokratie zeige. «Die politisch-demokratischen sowie menschlich-gemeinschaftlichen Auswirkungen einer Fusion werden kaum hinterfragt. Zu Unrecht, denn sie spielen sehr wohl eine Rolle, auch wenn sie bei Fusionsdiskussionen immer wieder als sogenannte weiche Faktoren verunglimpft werden», stellt Roca fest, der selber eine Gemeindefusion der Gemeinde Oberrohrdorf-Staretschwil erfolgreich abgewehrt hat. Es sei zudem ein «Fusions-Mythos», dass mit einer Gemeindefusion Spareffekte erzielt werden könnten. Das zeige eine breitangelegte wissenschaftliche Untersuchung der Universität Luzern.

Knackpunkte einer Grossfusion
Eine grosse Gemeinde, die gerade im Nordosten des Kantons entsteht, ist Zurzach. Reto S. Fuchs, Gemeinderat von Bad Zurzach und Präsident der Umsetzungskommission, weiss um die Risiken einer Fusion: «Knackpunkte einer Grossfusion muss man gezielt angehen.» Dabei seien Name, Wappen, Postleitzahlen, Strassennamen der zukünftigen Gemeinden, wie auch Umgang mit Vereinen oder die Organisation der Legislative und Exekutive sowie Standort der Gemeindeverwaltung und der Schulen zu organisieren.

Seit 2015 haben unzählige Gespräche und Treffen zwischen den Behörden der Rheintaler Gemeinden stattgefunden. Dabei wurde nebst laufender Information der Schwerpunkt auf den aktiven Einbezug der Bevölkerung in den gesamten Prozess gelegt. Nun ist es bald soweit: Per 1. Januar 2022 werden sich die acht Rheintaler Ortschaften Bad Zurzach, Baldingen, Böbikon, Kaiserstuhl, Rekingen, Rietheim, Rümikon und Wislikofen zur neuen Gemeinde Zurzach zusammenschliessen.

In der Landanzeiger-Region ist es noch nicht so weit. Am 13. Dezember stimmt die Oberentfelder Bevölkerung darüber ab, ob die Gemeinde weiterhin dem Projekt «Zukunftsraum Aarau» angehören will oder ob es wie Suhr austritt. 

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Streit um den Kosten-Verteilschlüssel

Für die Feuerwehr Uerkental soll ein neuer Verteilschlüssel her. Das fordert die Gemeinde Bottenwil, die der Ansicht ist, dass sie seit Jahren für die Feuerwehr zu viel bezahlen muss. Das Thema wird seit drei Jahren diskutiert, neue Varianten werden diskutiert, eine Lösung gibt es bis heute nicht.

Die Gemeinden Uerkheim, Bottenwil und Wiliberg haben 2006 die gemeinsame Feuerwehr Uerkental ins Leben gerufen. Im damals vereinbarten Vertrag ist festgelegt, dass Uerkheim 45 Prozent, Bottenwil 42 Prozent und Wiliberg 13 Prozent der Kosten übernimmt, die für die Feuerwehr anfallen. Im Vertrag steht auch, dass der Verteilschlüssel frühestens am 1. Januar 2014 überprüft werden soll.

Seit 2017 laufen Diskussionen, um gewisse Regelungen im Vertrag zu ändern. Den Anstoss gab dabei Bottenwil, aus dessen Bevölkerung Druck auf den Gemeinderat ausgeübt wurde. In Bottenwil ist man der Meinung, dass die Gemeinde seit Jahren für die Feuerwehr zu viel bezahlt und es nun an der Zeit ist, den Vertrag anzupassen.

Ausgang der Verhandlungen ist offen
Am letzten Treffen vor wenigen Tagen hat der Gemeinderat Bottenwil einen Kompromissvorschlag präsentiert. Eine Einigung wurde noch nicht erzielt.

Die gängigste Lösung bei gemeinsamen Feuerwehren ist ein Verteilschlüssel (siehe Kasten), der sich an den Einwohnerzahlen der beteiligten Gemeinden orientiert.

Die drei Ammänner, der an der Feuerwehr Uerkental beteiligten Gemeinden, wollten noch keine genaueren Angaben zum eingereichten Vorschlag machen.

Fakt ist: Es war bereits der zweite Vorschlag aus Bottenwil, der an der letzten Sitzung präsentiert wurde. Laut Uerkheims Gemeindeammann Herbert Räbmatter sei der erste indiskutabel gewesen: «Wir hätten rund 25 Prozent Mehrausgaben gehabt.» Der aktuelle Vorschlag war Thema an der Gemeinderatssitzung vom vergangenen Montag. «Ob der neue Verteilschlüssel am Schluss zustande kommt, kann ich noch nicht sagen», so Räbmatter.

Dem Traktandum zur Ersatzbeschaffung eines Tanklöschfahrzeuges haben die Uerkner am vergangenen Freitag jedenfalls schon Mal zugestimmt. Notabene auf der Basis des bestehenden Verteilschlüssels. Wiliberg stimmt heute, 3. Dezember, darüber ab. Bottenwil hat das Geschäft nicht traktandiert. Deshalb kam der jahrelange «Knatsch» nun auch an die Öffentlichkeit. Bottenwil will zuerst einen neuen Vertrag ausarbeiten, bevor neue Investitionen traktandiert werden. Bottenwils Gemeindeammann Silvan Bärtschi weiss: «Es ist nicht einfach, einen gemeinsamen Weg zu finden. Wir sind aber auch nicht meilenweit davon entfernt.» Er habe Hoffnung, dass der Vorschlag angenommen werde.

Auch in Wiliberg hat der Gemeinderat den Vorschlag aus Bottenwil schon diskutiert. Ginge es nach dem vorgeschlagenen Verteilschlüssel, würde Wiliberg profitieren, verrät Gemeindeammann Patric Jakob: «Aktuell zahlen wir pro Kopf etwa doppelt so viel wie Uerkheim.» Jakob sieht nur Vorteile einer gemeinsamen Feuerwehr: «Sie ist viel schlagkräftiger als eine eigene. Ausserdem wäre das für uns ebenso teuer, wenn nicht gar teurer als jetzt.» Am Freitag wollen die drei Gemeinderäte ihre Entscheidung bekanntgeben.

Was passiert bei Nichteinigung?
Was wenn sie sich nicht einigen? Die teuerste Variante wäre die Auflösung der gemeinsamen Feuerwehr. Das würde aber die Beziehungen zwischen den Gemeinden belasten und alte Grabenkämpfe wieder aufleben lassen. Dazu käme, dass eine Kündigung zwei Jahre im Voraus und nur auf Ende Amtsperiode hin möglich ist. 


So regeln es Nachbarwehren

Die Feuerwehr Entfelden-Muhen existiert seit 2010 in dieser Form und entstand aus den Feuerwehren der drei Gemeinden Muhen, Ober- und Unterentfelden. Sie ist für den Schutz von 16’642 Menschen (Stand Oktober 2020) zuständig und das auf einer Fläche von total 17 km2. Investitionen für die Feuerwehr Entfelden-Muhen bezahlen die drei Gemeinden zu je einem Drittel. Den Betrieb finanzieren die drei Gemeinden mit einem Sockelbeitrag von je 20 Prozent, der Rest wir proportional zur Einwohnerzahl verrechnet. Die drei Gemeinden haben einen unbefristeten Vertrag für die Zusammenarbeit unterschrieben. Will eine Gemeinde austreten, so muss sie den Vertrag zwei Jahre im -Voraus schriftlich aufkündigen.

Die Regiowehr Suhrental ist für die Sicherheit der Gemeinden Hirschthal, Holziken, Schöftland und Staffelbach mit einer Fläche von rund 22 km2 und einer Bevöl-kerungszahl von rund 10’000 Einwohnerinnen und Einwohner zuständig. Die Regiowehr entstand im Jahr 2000 aus den Feuerwehren Schöftland und Staffelbach, 2006 kam Holziken dazu und 2014 Hirschthal. 2006 erfolgte der heute noch gültige Namenswechsel zur «Regiowehr Suhrental». Jede an der Regiowehr beteiligte Gemeinde bezahlt jährlich einen -Sockelbeitrag von 7,5 Prozent an die -Gesamtkosten der Feuerwehr, der Rest wird proportional zur Einwohnerzahl verrechnet. Die Kosten beinhalten den Betrieb und die Investitionen. Der Vertrag ist ebenfalls unbefristet und kann nur zwei Jahre im Voraus und auf Ende einer Amtsperiode aufgekündigt werden.

Die Feuerwehr Leerau entstand im Jahre 1976 aus den beiden Feuerwehren Kirchleerau und Moosleerau und ist die erste fusionierte Feuerwehr im Aargau. Sie ist für die Sicherheit von rund 1800 Einwohnern zuständig und deckt eine Einsatz-fläche von rund 8,17 km2 ab. Weil die beiden Gemeinde in etwa gleich gross sind, werden die Gesamtkosten proportional zur Einwohnerzahl verrechnet. Es gibt kein Sockelbeitrag.


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Gesuchsteller: Zahlebiiger.ch, Schnyder Annelise, Wynentalstrasse 1, 5723 Teufenthal
Grundeigentümer: Aarhome AG, Neumattweg 12, 5034 Suhr
Bauobjekt: Einbau Terrassentür und Anbringen einer Leuchtreklame am Gebäude Nr. 556
Bauplatz: Dorfstrasse 24, Parzelle 844

Veränderte Auflagefrist: 23.11.2020 –7.1.2021

Auflageorte: Gemeindekanzlei Teufenthal
Bauverwaltung Region Kulm, Böhlerstrasse 2, Unterkulm

(nach tel. Voranmeldung 062 776 41 65)

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Bauherr: Sadrijaj Flurim, Regensbergstrasse 79, 8050 Zürich
Bauobjekt: Abbruch Garage Geb. Nr. 381 / Neubau Einfamilienhaus mit Garage
Bauplatz: Suhrenmattstrasse 12, Parzelle 291

Veränderte Auflagefrist: 4.12.2020 – 12.1.2021

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Die Stimmberechtigten der Stadt Aarau haben an der kommunalen Abstimmung vom 29. November 2020 wie folgt abgestimmt:

Stimmberechtigte 14’430
Brieflich Stimmende 8’012
davon ungültige briefliche Stimmabgaben 104
Stimmrechtsausweise Urne 146
Gültig eingereichte Stimmrechtsausweise 8’054

Budget 2021 der Einwohnergemeinde Aarau mit einem Steuerfuss von 97%

Eingelangte Stimmzettel 7’647
Ausser Betracht fallende Stimmzettel 94
In Betracht fallende Stimmzettel 7’553
Stimmbeteiligung 53.0%

Frage: Wollen Sie das Budget 2021 der Einwohnergemeinde Aarau mit einem Steuerfuss von 97% gutheissen?
Ja-Stimmen 7’049
Nein-Stimmen 504

Abstimmungsbeschwerden sind innert drei Tagen nach Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses im Amtsblatt des Kantons Aargau beim Regierungsrat des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten sowie den Sachverhalt kurz darstellen.

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Bauherr: Fischer Chantal und Mario, Schmiedrued
Bauobjekt: Dachgeschossausbau, Parkplätze mit Einfahrt und Neubau Pergola, Matt 20

Bauherr: Bolliger Thomas, Schmiedrued
Bauobjekt: Neubau Garage mit Einfahrt und Vorplatzerweiterung (teilweise bereits erstellt), Dorfstrasse 171

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Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden die nachfolgenden Gemeindeversammlungsbeschlüsse veröffentlicht. Positive und negative Beschlüsse der Gemeindeversammlung

sind der Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von einem Zehntel der Stimmberechtigten innert 30 Tagen, gerechnet ab Veröffentlichung, schriftlich verlangt wird(§ 31 Gemeindegesetz,§ 7 Abs. 2 Gemeindeordnung). Vor Beginn der Unterschriftensammlung für ein Referendumsbegehren ist die Unterschriftenliste bei der Gemeindekanzlei zu hinterlegen. Massgebend für die Berechnung der erforderlichen Unterschriftenzahl ist die Zahl der Stimmberechtigten am Tag der Hinterlegung des Referendumsbegehrens bei der Gemeindekanzlei (§§ 62d und e Gesetz über die politischen Rechte).

Traktandenliste Gemeindeversammlung vom 27. November 2020

1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 22. November 2019

2. Genehmigung Rechenschaftsbericht 2019

3. Genehmigung Kreditabrechnungen
a) Kreditabrechnung Erstellung Liegenschaftsabwasserkataster
b) Kreditabrechnung Sanierung Striegelstrasse mit Werkleitungen, 2. Etappe

4. Genehmigung Rechnung 2019 der Einwohnergemeinde Safenwil

5. Verpflichtungskredit für die Sanierung des Primarschulhauses
a) Fr. 315’000.– für die Neugestaltung Korridore und Werkräume
b) Fr. 180’000.– für die Flachdach-sanierung

6. Genehmigung Budget 2021 mit einem unveränderten Steuerfuss von 115 %

7. Einbürgerungen

a) Hahnau Claudia
b) Shazimani Dreni
c) Mustafic Semsudin und Ermina mit ihren Kindern Lajla und Daris
d) Rinaldi William Gaetano Luigi

Diese Beschlüsse, mit Ausnahme der Beschlüsse unter den Traktanden 7a bis 7d, unterstehen dem fakultativen Referendum.

Ablauf der Referendumsfrist: 4. Januar 2021

5745 Safenwil, 27. November 2020
Der Gemeinderat

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Bauherr: Sprenger Timon und Ursina, Uerkheim
Bauobjekt: Umplatzierung Wintergarten / Anbau, Uerkeweg 5

Bauherr: Lüscher Hans, Uerkheim
Bauobjekt: Ersatz Holzheizung durch Luft-/Wasserwärmepumpe, Heuweg 1

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Die von der Einwohnergemeindeversammlung gefassten Beschlüsse unterliegen dem fakultativen Referendum. Bei der Ortsbürgergemeindeversammlung wurde das Quorum erreicht und die Beschlüsse sind abschliessend rechtskräftig. Sie sind unter www.kirchleerau.ch und im Anschlagkasten ersichtlich. Ebenfalls können Sie die ausführliche Publikation auf der Gemeindeverwaltung beziehen.

Die Referendumsfrist für die Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung läuft bis am 4. Januar 2021

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Das Hochuli Bestattungsinstitut legt grossen Wert auf sehr gut ausgebildete Mitarbeiter

Manuela Vogel absolvierte beim Schweizerischen Verband der Bestattungsdienste die Weiterbildung zur Bestatterin mit Verbands-Zertifikat. Durch ihre seriöse Vorbereitung und der praktischen Erfahrungen im Hochuli Bestattungsinstitut gelang ihr eine sehr gute Prüfung. Dazu gratulieren wir Manuela Vogel recht herzlich.

Manuela Vogel | Der Landanzeiger
Manuela Vogel

«Wir sind seit Jahren Mitglied des SVB und begrüssen die Weiterbildungsmöglichkeiten des Verbandes sehr», meint Erika Hochuli, selber Bestatterin mit eidg. Fachausweis SBFI. «Das Tätigkeitsfeld der Bestattungsunternehmen veränderte sich in den vergangenen Jahren enorm». Die Bedürfnisse der Trauerfamilien sind individueller geworden, zudem sind die Angehörigen oft beruflich stark absorbiert und möchten gerade in der Zeit des Abschieds organisatorisch entlastet werden um der eigenen Trauer Raum geben zu können.

Das Hochuli Bestattungsinstitut legt grossen Wert auf die persönliche Beratung. Die Anliegen und Wünsche der Trauerfamilie können in den sehr schön eingerichteten Beratungsbüros in Aarau, Schöftland, Reitnau oder auf Wunsch bei der Trauerfamilie zu Hause aufgenommen werden.

Als Gesamtanbieter verfügt das Institut über exklusive Trauerartikel wie beispielsweise eine Gartenskulptur, die Asche von mehreren Verstorbenen aufnehmen kann oder über Särge und Urnen aus Schweizer Holz, die in der Region produziert werden.

Bestattungsfahrzeug | Der Landanzeiger
Bestattungsfahrzeug der Sonderklasse.

Für Todesanzeigen sowie Danksagungen unterstützen wir Sie und drucken anschliessend in unserem Hause die gewünschte Anzahl. Im Weiteren besteht die Möglichkeit eine Bestattungsvorsorge abzuschliessen. Gerne informieren wir Sie darüber persönlich. Unter Einhaltung der COVID-Massnahmen bieten wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten Abschied zu nehmen.

Kontakt

Hochuli Bestattungsinstitut
Aarau | Zofingen | Schöftland

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Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden die nachfolgenden Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 27. November 2020 veröffentlicht.

1. Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 25. September 2020

2. Zustimmung zum Verkauf der Baulandparzellen Nr. 123, 124 und 125 (73.05 Aren Bauland im Gebiet Bodenäcker) zum Preis von Fr. 1’461’000.– an die Uerkeblick AG

3. Genehmigung eines Verpflichtungskredits zur Ersatzbeschaffung eines Tanklöschfahrzeuges (TLF) für die Feuerwehr Uerkental in der Höhe von brutto Fr. 508’549.–
– Anteil Gemeinde Uerkheim 45% Fr. 228’847.–
– Nettoinvestitionskosten Gemeinde Uerkheim Fr. 114’424.–

4. Genehmigung des Budgets für das Jahr 2021 mit einem Steuerfuss von neu 119 %

Alle Beschlüsse der Gemeindeversammlung unterliegen dem fakultativen Referendum. 

Ablauf der Referendumsfrist: 4. Januar 2021

Uerkheim, 30. November 2020
Der Gemeinderat

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Dreimal mehr Velopannenhilfe

Seit dem Jahr 2018 bietet der TCS seinen Mitgliedern nebst der Pannenhilfe für Autos auch eine Velopannenhilfe an. Die Zahlen der Pannenfälle bei den Velos sind seit Einführung
der Leistung stetig steigend. Insbesondere Pannen mit E-Bikes nehmen stark zu. Mit Abstand die häufigste Pannenursache sind Probleme mit
den Reifen.

Im Jahr 2018 führte der TCS für seine Mitglieder die Pannenhilfe für Velos ein. Dies aus dem Grund, dass man den Mitgliedern im Pannenfall unabhängig von ihrem Verkehrsmittel zur Seite stehen will. Seit Einführung der Leistung ist die Anzahl der eröffneten Dossiers aufgrund von Pannenfällen stark zu-nehmend. Auch die grundlegende Nachfrage nach einer Versicherung, die im Falle einer Velopanne oder eines -Unfalls weiterhelfen kann, ist gemäss Zahlen des TCS steigend.

Dreimal mehr Panneneinsätze seit 2018
Im Jahr 2018 verzeichnete der TCS lediglich rund eine Velopanne pro Tag, nämlich 380 eröffnete Dossiers. 2019 waren es schon mehr als doppelt so viele Fälle. Bis Ende Oktober diesen Jahres rückte indes rund 1000 Mal ein Patrouilleur für eine Velopanne aus. Die meisten Velopannen im Jahr 2020 -wurden in städtischen Gebieten und in der Westschweiz – insbesondere in der Stadt Genf – gemeldet.

Pannenursachen
Mit Abstand am meisten Probleme hatten die Velofahrerinnen und Velofahrer mit den Reifen. Jedoch musste auch bei Problemen mit der Kette oder dem Antrieb von E-Bikes oft ausgerückt werden. Die Weiterfahrquote betrug bei den Velos ohne Antrieb im Durchschnitt 62 Prozent und bei den E-Bikes 58 Prozent. War es vor Ort nicht möglich, ein Velo wieder fahrtüchtig zu machen, wurde für die sichere Weiterreise der Velofahrerin oder des Velofahrers gesorgt und das Velo in die nächste Werkstatt oder ans Domizil -gebracht.

Zunahme bei den E-Bike-Pannen
E-Bikes erfreuen sich einer grossen Nachfrage, insbesondere auch seit dem -Ausbruch der Corona-Pandemie. Die Zunahme der E-Bikes speziell im urbanen Strassenverkehr spiegelt sich auch in den Pannenzahlen wieder. Vor allem im Jahr 2020 stieg die Anzahl der E-Bike-Pannen im Verhältnis stark an. So betrafen in den Jahren 2018 und 2019 jeweils 38 beziehungsweise 39 Prozent aller Velopannen ein E-Bike. Im Jahr 2020 sind bereits 45 Prozent aller Velopannen Pannen bei einem E-Bike. Gerade wenn bei einem E-Bike der Motor ausfällt, ist dieses oftmals schwierig fortzubewegen. Der Patrouilleur kann dieses entweder vor Ort reparieren, in die nächste Garage oder an den Wohnort transportieren.